
Die BIV wurde im Jahr 2000 gegründet. Sie widmet sich den Belangen aller betroffen Menschen im Kreisgebiet. Die Perspektive aus einer eigenen Behinderung und Betroffenheit für andere Interessen wahrzunehmen, gab dem Vorhaben einen enormen Schub. Und der Erfolg blieb nicht aus: Nach und nach wurden in den Städten und Gemeinden ehrenamtlich bestellte Behinderten-Interessenvertreter eingesetzt. Die BIV wurde zu einem flächendeckenden und damit kreisweiten Netzwerk, das für die Behinderten größtmögliche Teilhabe und Partizipation zu erreichen möchte.
Aus der täglichen Arbeit der BIV berichtete der Behindertenbeauftragte des HSK, Heinz Arenhövel: „Wir werden gesehen und nicht übersehen. Dennoch gibt es auf dem Weg zu einem gleichberechtigten Miteinander noch viele Steine aus dem Weg zu räumen." Arenhövel freute sich wie seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den Städten und Gemeinden über die Auszeichnung.
Der Kreistag hatte in seiner Sitzung am 13. März beschlossen, den Anerkennungspreis für das Ehrenamt im Jahr 2015 an die ehrenamtlich durch die Bürgermeister benannten Behindertenvertreterinnen und -vertreter der Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis zu verleihen.
Bisherige Preisträger waren die sogenannten „Grünen Damen“ der Krankenhaushilfe, die Hospizbewegung im HSK, die Ortsheimatpflegerinnen und –pfleger, die ehrenamtlichen Helferinnen Helfer der Außenstelle Hochsauerlandkreis des WEISSEN RINGS e.V. ,die Bezirksleiter, Ortsgruppenleiter und Jugendleiter der Ortsgruppen des DLRG im Hochsauerlandkreis sowie die Dorfgemeinschaft Latrop.