70 Jahre Kriegsende: Quellen der nordhessischen Archive im Internet

24. April 2015.

Aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft hat die Arbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen Quellen zur Erforschung der historischen Ereignisse für das Internet zusammengestellt (http://www.archive-nordhessen.de/index.php/geschichte-des-zweiten-weltkriegs). Zur Verfügung steht nun ein breitgefächerter Überblick über Akten, Nachlässe, Bildbestände und Sammlungen zu den Themen „Nationalsozialismus, Kriegsende und Nachkriegszeit in Nordhessen“. Das gaben die beteiligten Einrichtungen bei ihrem Treffen am Freitag im Kasseler Rathaus bekannt.

„Vor 70 Jahren endeten der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Während dieser Zeit wurden von den Nationalsozialisten Millionen von Menschen aus politischen, religiösen, rassistischen und anderen ideologischen Gründen verfolgt und ermordet. Im Verlauf des Krieges starben außerdem Millionen von Soldaten und Zivilisten. Auch in unserer nordhessischen Region lassen sich überall die Auswirkungen der NS-Herrschaft und des Krieges feststellen. Am Ende lag Kassel – wie viele deutsche Städte – in Trümmern, und die Folgen von Diktatur und Zerstörung bestimmten auf lange Zeit den Alltag der Menschen. Gleichzeitig wurde mit dem Aufbau und der Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft begonnen“, heißt es einleitend auf der Internetseite der nordhessischen Archive.

Beteiligt an dem Projekt sind im Einzelnen: das Archiv der deutschen Jugendbewegung (Burg Ludwigstein, Witzenhausen), das Archiv der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, das Archiv der Kasseler Sparkasse, das Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, das Archiv des Spohr Museums, das Bundesarchiv des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, das documenta Archiv, der Freundeskreis Historisches Ihringshausen e.V., das Archiv der Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen, der International Tracing Service in Bad Arolsen, das Stadtarchiv Baunatal, das Stadtarchiv Kassel, die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung und die Universitätsbibliothek Kassel.

In den Archiven in Nordhessen erhältlich ist auch ihr neu überarbeitete Flyer.

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser

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Nordhessische ArchiveGruppenbild von der Tagung der nordhessischen Archive im Kasseler Rathaus mit Sprecherin Dr. Susanne Rappe-Weber vom Archiv der deutschen Jugendbewegung auf der Burg Ludwigstein (Bildmitte vorn).


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