Betroffen reagiert Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen auf die Nachrichten über das schwere Erdbeben in Nepal und die verheerenden Folgen. Hilgen kennt die Region selbst und hat Kontakte dorthin. Kassels Oberbürgermeister unterstützt den Spendenaufruf eines aus Nepal stammenden Kasselers und hilft auch selbst Erdbebenopfern.
28. April 2015. Zu Spenden zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal ruft Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen auf. „Die Menschen in Nepal bedürfen jetzt dringend schneller und umfassender Hilfe“, sagte Hilgen, der die Region als passionierter Bergwanderer erst im vergangenen Jahr zum wiederholten Male bereist hatte. Die Menschen des Landes, das zu den ärmsten der Welt gehöre, seien ohne Unterstützung von außen in einer hoffnungslosen Situation. Deshalb setze er auf die Spendenbereitschaft der Kasselerinnen und Kasseler.
Der aus dem asiatischen Land stammende Gajendra Neupane, Inhaber des Restaurants „Himalaya“ am ICE-Bahnhof Bad Wilhelmshöhe, hat zu diesem Zweck bereits Kontakt zum Konsulat aufgenommen und Oberbürgermeister Hilgen um seine Mitwirkung gebeten. Hilgen dankte Gajendra Neupane am Dienstagnachmittag in einem persönlichen Gespräch für dessen Engagement.
Der kleine Staat in der höchsten Gebirgsregion der Erde wurde am Samstag von einem starken Erdbeben erschüttert. Aktuell geben offizielle Stellen die Zahl der Todesopfer mit rund 4300 an. Hinzu kommen Tausende Verletzte, die eine medizinische Behandlung benötigen. Viele Wohnhäuser und andere Gebäude sind eingestürzt, und die Infrastruktur ist stark beschädigt.
Zusammen mit Gajendra Neupane leben übrigens ein Dutzend nepalesische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Kassel. „In ihrer Sorge um Angehörige wollen wir ihnen beistehen“, sagte der Oberbürgermeister.
Hilgen bittet die Kasselerinnen und Kasseler um Spenden zugunsten der „Aktion Deutschland hilft“ und „Bündnis Entwicklung hilft“.
Spendenkonto: Empfänger ADH & BEH, Commerzbank, IBAN DE53 200 400 600 200 400 600, BIC COBADEFFXXX, Stichwort ARD: "Erdbeben Nepal"
„Aktion Deutschland Hilft“ ist ein Bündnis der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA Deutschland, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE Deutschland-Luxemburg, Der Paritätische, HELP - Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und World Vision Deutschland.
„Bündnis Entwicklung Hilft“ ist der Zusammenschluss der deutschen Hilfswerke Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe. Diese Organisationen haben bereits sehr umfangreich Hilfsmaßnahmen eingeleitet und Personal in die Erdbebenregion entsandt. Teils waren einige Organisationen bereits mit Personal vor Ort, weil sie zum Teil seit Jahrzehnten in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Nahrungsmittelsicherheit, Wasser- und Hygieneversorgung etc. arbeiten. Die Nothilfeteams, die bereits im Land oder unterwegs sind, konzentrieren sich zunächst auf lebensrettende Unterstützung und die Versorgung der betroffenen Menschen mit Nahrung, Trinkwasser und medizinische Hilfe und auf die Bereitstellung von Notunterkünften.
Kassels Oberbürgermeister hat persönliche Bezüge nach Nepal: Zweimal bereiste er die Region – zuletzt im vergangenen Jahr. „Unser einheimischer Führer dort und seine Familie haben das Erdbeben zum Glück überlebt“, berichtet Hilgen. Allerdings seien sie obdachlos geworden. Seinem damaligen Bergführer will Hilgen nun zusammen mit anderen Nepal-Reisenden direkt helfen.
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Spendenaufruf Nepal
Betroffen reagiert Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen auf die Nachrichten über das schwere Erdbeben in Nepal und die verheerenden Folgen. Hilgen kennt die Region selbst und hat Kontakte dorthin. Kassels Oberbürgermeister unterstützt den Spendenaufruf eines aus Nepal stammenden Kasselers und hilft auch selbst Erdbebenopfern.
Das Foto zeigt (von links) Oberbürgermeister Bertram Hilgen und den Gastronom Gajendra Neupane. (Foto: Happel-Emrich/Stadt Kassel)
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