Die Stadt Kassel versucht mit der Gewerkschaft ver.di eine Übereinkunft zu erzielen, wie möglichst viele Kindertagesstätten geöffnet bleiben können. Angeboten werden Notdienste für Berufstätige im Rahmen der Personalkapazitäten und ausschließlich nach Voranmeldung.
07. Mai 2015. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst zum unbefristeten Streik aufgerufen. Dieser Streik führt im Bereich der Stadt Kassel dazu, dass eine Reihe von Kindertagesstätten und Jugendhäusern geschlossen bleiben müssen. Auch die Schulsozialarbeit ist von dem Streik betroffen.
Für den morgigen Freitag, 8. Mai, ist der Notdienst in den Kindertagesstätten der Stadt Kassel wie angekündigt sichergestellt. Sieben von 33 städtischen Kindertagesstätten sind mit Notdiensten geöffnet.
Dies wird in der kommenden Woche voraussichtlich nicht mehr in diesem Umfang gelingen. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich so viele bislang gewerkschaftlich nicht organisierte Beschäftigte jetzt kurzfristig der Gewerkschaft anschließen und streiken werden“, erklärt Ingo Happel-Emrich, Pressesprecher der Stadt Kassel. Die Stadt werde jedoch versuchen, mit der Gewerkschaft ver.di eine Übereinkunft zu erreichen, wie möglichst viele Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten trotz des Streiks zur Verfügung gestellt werden können.
Ansprechpartner für die Eltern sind die Kitas direkt oder Eberhard Meyer im Jugendamt unter der Telefonnummer 787-5018.
Zum Streik aufgerufen sind auch die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Daher bleiben von Freitag, 8. Mai, bis einschließlich Freitag, 15. Mai, auch sieben von elf Jugendhäusern der Stadt Kassel geschlossen.
Vom Streik betroffen ist unter anderem auch die Schulsozialarbeit – diese allerdings zunächst nur bis zum Dienstag, 12. Mai.
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