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Notdienste in Kasseler Kindertagesstätten sichergestellt

Die Stadt Kassel und die Gewerkschaft ver.di haben eine sogenannte Notdienstvereinbarung geschlossen. Damit kann die Betreuung in den Kindertagesstätten in Kassel im bestehenden Notdienst-Umfang aufrecht erhalten werden.



08. Mai 2015. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst zum unbefristeten Streik aufgerufen. Dieser Streik führt im Bereich der Stadt Kassel dazu, dass eine Reihe von Kindertagesstätten und Jugendhäusern geschlossen bleiben müssen. Auch die Schulsozialarbeit ist von dem Streik betroffen.

Am heutigen Freitag waren sieben von 33 städtischen Kindertagesstätten mit Notdiensten geöffnet. Am Freitagmittag hat die Stadt Kassel mit der Gewerkschaft ver.di eine Notdienstvereinbarung geschlossen. Diese sieht vor, dass ab Montag einige ver.di-Mitglieder trotz des Streiks arbeiten werden. „Dadurch ist es der Stadt Kassel möglich, die Notdienste für berufstätige Eltern im bestehenden Umfang auch in der kommenden Woche anzubieten“, erklärt der städtische Pressesprecher Ingo Happel-Emrich. „Die Verhandlungen mit ver.di verliefen in einer guten und konstruktiven Atmosphäre.“ Die Notdienstvereinbarung gilt zunächst für eine Woche.

In der kommenden Woche werden wie bisher sieben städtische Kindertagesstätten einen Notdienst anbieten. Zusätzlich werden zwei Horte Notdienste anbieten. Die reguläre Öffnungszeit dieser Kindertagesstätten von 8 bis 16 Uhr wird sichergestellt, ebenso der Frühdienst von 7 bis 8 Uhr. Nicht angeboten werden kann in den Notdienst-Kitas der Spätdienst von 16 bis 17 Uhr. Mit dem jetzt organisierten Notdienst können nur die Kinder jener Berufstätigen betreut werden, die sich bereits angemeldet hatten. Weitere Plätze stehen leider nicht zur Verfügung.

Zum Streik aufgerufen sind auch die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Daher bleiben von Freitag, 8. Mai, bis einschließlich Freitag, 15. Mai, auch sieben von elf Jugendhäusern der Stadt Kassel geschlossen.

Vom Streik betroffen ist unter anderem auch die Schulsozialarbeit – diese allerdings zunächst nur bis zum Dienstag, 12. Mai.



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