4-Millionen-Scheck für das Energielabor Ruhr
28.05.2015 | Herten
Projekt der Städte Herten und Gelsenkirchen wird gefördert
Symbolische Scheckübergabe für das „Energielabor Ruhr“: Vertreter des Förderprojektes aus Herten und Gelsenkirchen trafen sich mit dem hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Groß in Berlin. Dort überreichten Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold offiziell die Förderurkunden für das „Energielabor“ und 20 weitere ausgewählte Projekte im Bundesgebiet.
Aus Herten nahmen Dr. Babette Nieder, Beauftragte des Bürgermeisters für Energie und Innovation, und Stadtbaurat Volker Lindner die Urkunden entgegen. Bürgermeisterin Martina Rudowitz und Stadtbaurat Martin Harter vertraten die Stadt Gelsenkirchen.
„Nun ist es amtlich“, freut sich Michael Groß mit allen Beteiligten. Das gemeinsame Projekt der Städte Gelsenkirchen und Herten wird mit vier Millionen Euro, der dritthöchsten Fördersumme, aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ unterstützt. „Ich freue mich sehr, dass das Konzept die Jury durch seine innovativen Ansätze überzeugt hat“, erläutert Michael Groß, baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel sieht die Zuwendung als positives Signal für eine zukunftsorientierte Entwicklung: „Wir haben uns in Herten schon frühzeitig entschieden, den Strukturwandel aktiv anzupacken und uns mit dem Thema ‚Neue Energien‘ auch überregional positioniert. Mit dem ‚Energielabor‘ gehen wir jetzt den nächsten Schritt und freuen uns, dass uns der Fördergeber mit dieser stattlichen Summe unterstützt.“
Ziel des Projektes ist, den Laborraum im Norden der Städte als Energielabor zu entwickeln. Der Wandel von alter Energieerzeugung zu Neuen Energien im denkmalgeschützten Gartenstadtbereich soll zur Erneuerung eines vom Strukturwandel der Montanindustrie betroffenen Raumes beitragen. Zwei Impulsprojekte, „Zukunft der Gartenstadt“ und die Entwicklungsachse „Allee des Wandels“, greifen unter anderem die Frage auf, wie der Effizienzgedanke mit den baukulturellen und städtebaulichen Anforderungen zusammen gebracht werden kann.
Kontakt: Wahlkreisbüro Michael Groß, MdB, Victoriastr. 63, 45772 Marl, Tel.: 02365/32444
Pressekontakt: Pressestelle, Jana Hubrig (Volontärin), Tel: 0 23 66 / 303 393, Mail: j.hubrig@herten.de, www.herten.de, www.facebook.com/stadtherten



