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Magdeburg, 01. Juni 2015
Kita „Kleiner Maulwurf“ in neuem Gebäude
Offizielle Übergabe durch OB Dr. Lutz Trümper

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute den Neubau der Kindertagesstätte „Kleiner Maulwurf“ offiziell übergeben. Im Zuge der rund 13 Monate dauernden Bauphase wurden im Rahmen des STARK-III-Programms rund 1,3 Mio. Euro investiert.

 

„Mit der Fertigstellung des Neubaus stehen den Kindern, Erziehern und Eltern jetzt optimale Bedingungen zur Verfügung“, freut sich der Oberbürgermeister über das gelungene Ergebnis. „Mein Dank gilt hierfür allen am Bau beteiligten Firmen sowie der EU und dem Land für die finanzielle Unterstützung.“

 

Das 1953 errichtete Gebäude wurde erstmalig 1985 als Kindertagesstätte genutzt. Aufgrund der umfangreichen Schäden wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ermittelt, dass ein Abriss und Neubau am gleichen Standort wirtschaftlicher ist als die Sanierung des vorhandenen Gebäudes. Mit dem Stadtratsbeschluss vom 08.12.2011 wurde somit der Grundsatzbeschluss zum Ersatzneubau der Kindertagesstätte „Kleiner Maulwurf“ in Magdeburg/ Ortsteil Beyendorf-Sohlen gefasst.

 

Baubeginn der Maßnahme war im März 2014. Die Fertigstellung erfolgte zum 31. März 2015. Während der Bauzeit waren die Kinder am Ausweichstandort in der ehemaligen Berthold-Brecht-Grundschule untergebracht. Der Rückzug in die neue Kita erfolgte im April 2015. In dem neu entstandenen Gebäude können künftig bis zu 40 Kinder im Kindergarten und bis zu 20 Kinder in der Krippe betreut werden. Die Organisation erfolgt in drei Betreuungsbereichen. Seit August 2004 befindet sich die Einrichtung in Trägerschaft der Johanniter Unfallhilfe e.V.

 

Die Planung und Realisierung der Baumaßnahme erfolgte unter Federführung des Eigenbetriebes Kommunales Gebäudemanagement. Mit der Leitung und Koordination von Planung und Ausführung war das Architekturbüro Schmeier und Miersch aus Magdeburg betraut. Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten in Höhe von 1,326 Mio. EUR entstanden, die im Rahmen des STARK-III-Programms gefördert wurden. Gemäß dem Förderprogramm wurden die Aufwendungen zu 70% (knapp 930.000 EUR) gefördert. Der kommunale Anteil betrug 30% der Kosten.

 

 

Umfang Baumaßnahmen

Baubeginn der Maßnahme war im März 2014 mit der Rodung der im Baufeld stehenden Gehölze und dem anschließenden Abbruch des Bestandsgebäudes, der Umverlegung des vorhandenen Abwasserkanals außerhalb des Baufeldbereiches und des Abbruchs der vorhandenen desolaten Zaunanlage.

 

Im Zuge des Neubaus der Kindereinrichtung ist ein eingeschossiges, durchgängig barrierefreies Gebäude entstanden. Die Räumlichkeiten werden über einen Windfang von der Hauptstraße ebenerdig erreicht. Über ein Foyer gelangt man in die drei nebeneinanderliegenden Gruppenbereiche, den Mehrzweckraum und den Funktionsbereich, der straßenseitig angeordnet wurde.

 

Die drei Gruppenbereiche sind im Wesentlichen räumlich identisch aufgebaut. Jede Gruppe hat einen eigenständigen Garderobenbereich, zwei untereinander verbundene Gruppenräume und einen gruppeninternen Abstellraum, der direkt vom Gruppenbereich zugängig ist. Der Kinderkrippenbereich besitzt zusätzlich einen separaten Schlafraum. In zentraler Lage befinden sich zwei Sanitäreinheiten, die eine direkte Sichtbeziehung und Zugang zum jeweiligen Gruppenraum haben. Die Sanitäreinheit des Kindergartenbereiches ist behindertengerecht ausgestattet. Alle Gruppenräume und der Mehrzweckraum orientieren sich zum Garten. Der Mehrzweckraum bildet durch seine Lage als südlicher Kopfbau einen abgeschirmten Hofbereich.

 

Zum Funktionsbereich gehören der neben dem Haupteingang angeordnete Kinderwagenraum, das behindertengerechte Besucher-WC, das Leiterinnenbüro, die Personalräume mit zugehörigen Sanitärräumen, die Wirtschaftsräume wie Waschmaschinenraum und Putzmittelraum sowie der Technikbereich u.a. mit Hausmeisterraum, Hausanschlussraum und Heizungsraum.

 

Die Außenanlagen wurden nur partiell im Bereich der durch die Baumaßnahmen beeinträchtigten Flächen erneuert. Zudem erfolgten die Erneuerung der Grundstückseinzäunung und die Herstellung befestigter Flächen für Terrassen, Ausgänge, Stellplätze für Fahrräder und PKW sowie Plätze zur Aufstellung der Abfallbehälter



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