„Bauhauswoche“ in der Musikakademie

01. Juni 2015. Passend zur Ausstellung „Kontraste. Bilder von Martin Jahn“ im Konzertsaal der Musikakademie: Die „Bauhauswoche“ der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“. Drei Sonderkonzerte vom 8. bis 13. Juni setzen sich mit dem Geist und der Formensprache dieser wohl wichtigsten Strömung in der Architektur und Kunst unseres Landes im 20. Jahrhundert auseinander. Ihre Nachwirkungen prägten auch in Kassel das Kunstverständnis, das Alltagsleben und das Stadtbild vor allem nach 1945 maßgeblich. Alle Veranstaltungen finden jeweils ab 19 Uhr im Konzertsaal der Musikakademie am Karlsplatz statt.

Der Eintritt zu jeder Veranstaltung beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

Kartenverkauf erfolgt an der Abendkasse. Telefonisch können Karten bei der Musikakademie unter 05 61/7 87-41 80, per Fax unter 05 61/7 87-41 88 oder per E-Mail musikakademie@kassel.de vorbestellt werden.

Am Montag, 8. Juni, zeigen Dozentinnen und Dozenten der Musikakademie, zu welchen Klängen sie durch einzelne Bilder der Ausstellung inspiriert wurden. Es muszieren Tianwa Yang (Violine), Vera Weht (Klavier), Gertrud Weyhofen (Mandoline), Sven Pollkötter (Schlagzeug), Peter Gries (Viola), Gregor Hollmann (Cembalo), Albert Kaul, Werner Kirschbaum und Christian Petersen (alle Klavier). Dabei erklingt nicht nur komponierte Musik, zum Beispiel von von Louisa Adolpha Le Bau oder Leoš Janáček, sondern auch improvisierte. Hinzu gesellen sich mit Einzelbildbetrachtungen als Gäste Dorothea Apel, eine Großnichte des Künstlers, Hans-Dietrich Dammann, der Martin Jahn aus dessen Zeit als Lehrer am Jungen-Gymnasium in Gummersbach ebenfalls persönlich kannte, und die Akademiedozentin Maren Klingebiel.

„Reduktion“, also die Beschränkung auf das Wesentliche in der kleinen Form, ist eine gemeinsame Vorgehensweise von Komponistinnen und Komponisten wie bildenden Künstlerinnen und Künstlern. Die Frage, wie kleine Formen unsere Vorstellungskraft anregen und wir uns davon ausgehend größere Zusammenhänge erschließen, steht daher im Mittelpunkt der Veranstaltung „Werkstatt zur Idee der Sachlichkeit in der Musik und der Kunst“ am Mittwoch, 10. Juni. Studierende und Lehrende der Musikakademie spielen Werke von Ludwig van Beethoven (Bagatellen für Klavier), Anton Webern (Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier) oder Steve Reich (clapping music). Die Idee und das Programm der Veranstaltung wurden durch Dr. Albert Kaul, Dozent für Musikpädagogik, entwickelt, der mit einem Vortrag auch inhaltlich in die Thematik einführen wird. Durch den Abend führt Dr. Oliver Fürbeth, der an der Musikakademie das Fach Musikgeschichte unterrichtet.

Aus Anlass der Finissage der Ausstellung lädt die Musikakademie zu einem Kammerkonzert am Samstag, 13. Juni. Als Gast konnte das Verdi-Quartett gewonnen werden, das seit nunmehr 30 Jahren zu den führenden Formationen dieser Besetzung in Deutschland zählt. Die Zusammenarbeit mit diesem renommierten Ensemble gelang, weil die Bratschistin des Quartetts, Karin Wolf, seit gut zwei Jahren Viola und Kammermusik an der Musikakademie unterrichtet. Gemeinsam mit ihrer Kollegin, Susanne Rabenschlag, und ihren Kollegen, Matthias Ellinger und Zoltan Pauli, spielt sie Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Webern und Béla Bartók. Gerade diese Komponisten erfreuten sich unter den Meistern und Schülern des Bauhauses Weimar besonderer Beliebtheit. Nachgewiesen sind mehrere Aufführungen und Besuche auch in der Zeit, in der Martin Jahn in Weimar studierte.

Weitere Informationen zur Ausstellung „Kontraste. Bilder von Martin Jahn“ gibt es unter http://www.kassel.de/miniwebs/musikakademie/21671/index.html

Über die genannten Künstlerinnen und Künstler der Abende gibt es ebenfalls mehr auf der Homepage der Musikakademie http://www.kassel.de/miniwebs/musikakademie/03243/index.html beziehungsweise der Homepage des Verdi-Quartetts http://www.verdi-quartett.com/biographie

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