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Hanau, 12. Juni 2015
„Die erste Resonanz war überraschend groß“
OB Kaminsky erfreut über erste Patenzusagen für Märchenpfad

„Die erste Resonanz auf unseren Wettbewerb für den Märchenpfad war überraschend groß“, freut sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass bereits in den ersten 24 Stunden nach Bekanntwerden der aktuellen Magistratsentscheidung die ersten Spendenzusagen bei der Stadt eingegangen sind. „Das Hanauer Traditionsunternehmen Lach Diamant Jakob Lach GmbH & Co. KG, das seit 1922 in Hanau beheimatet ist, hat sich bereit erklärt, die komplette Patenschaft für eine Skulptur auf dem Altstädter Markt zu übernehmen.“ Die Wahl des Platzes vor dem Goldschmiedehaus ergebe sich aus der naheliegenden Verbindungen von Diamanten und Schmuck. „Diese spontane Zusage des Seniorchefs Horst Lach, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, ist ein tolles Signal.“

Doch nicht nur potentielle Sponsoren und Spender haben sich gemeldet, auch aus den Reihen der bildenden Künstler haben bereits mehr als ein Dutzend Bildhauer nach der Veröffentlichung der Ausschreibung in entsprechenden Portalen ihr Interesse bekundet und die Unterlagen im Geschäftsbüro des Wettbewerbs im Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen angefordert.

„Das durchweg positive Echo auf unseren Wettbewerb zeigt die hohe Identifikation der Stadtgesellschaft mit dem Thema Brüder Grimm“, kommentiert OB Kaminsky die bisherigen Reaktionen. Dabei habe er den Rückmeldungen auch entnehmen können, dass gerade der hohe künstlerische Anspruch an die künftigen Skulpturen honoriert werde.

Der Magistrat hatte Anfang der Woche einen dreistufigen Wettbewerb zur Gestaltung eines Märchenpfades durch die Hanauer Innenstadt beschlossen. Das Projekt soll nach den Worten des OB dazu beitragen, Hanau als Brüder-Grimm-Stadt weiter zu profilieren. Gleichzeitig würden die zu schaffenden Werke mit ihrem Alleinstellungsmerkmal ganz erheblich zu einer lebendigen Stadtgesellschaft beitragen. „Das neue Stadtbild erhält auf diese Weise zusätzliche ästhetische Akzente, die auch für ein unverwechselbares Flair in der Innenstadt sorgen werden.“

Vorgesehen sind insgesamt zehn Figuren, die die Motive aus den sogenannten Hanauer Märchen aufgreifen sollen, darunter Dornröschen, Rotkäppchen, König Drosselbart, Schneewittchen und der Gestiefelte Kater. Angedachte Standorte für die Skulpturen, die ihren Platz auf einem Sandsteinquader finden werden, sind neben dem Altstädter Markt auch Schlossplatz, Freiheitsplatz, Marktplatz und  Französische Allee auch die Fußgängerzonen.

Die genauen Ausschreibungsmodalitäten können ab sofort im Internet unter www.hanau.de/kultur/index.html ‎heruntergeladen werden. Rückfragen sind beim Geschäftsbüro des Wettbewerbs im Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen, Martin Hoppe, Telefon 06181/295-1723, Martin.Hoppe@Hanau.de möglich.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929

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