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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 12.06.2015
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Geringe Wasserstände in den Rupenteichen Vielen Spaziergängern ist es bereits aufgefallen: Beide Rupenteiche haben zurzeit sehr wenig Wasser. Grund dafür ist die aktuelle Wetterlage. Das Einzugsgebiet der beiden Teiche aus dem Wasser zuläuft ist lediglich 0,4 km2 groß. Bei trockener Witterung ist der Zulauf entsprechend gering. Die naturnahe Sanierung am oberen Rupenteich wurde vor kurzem abgeschlossen. Danach wurde mit dem Wiedereinstau der Teichanlage begonnen. Bei der damaligen vorherrschenden Wetterlage füllte sich der Teich zunächst. Mit zunehmend trocknerem Wetter verringerte sich der Zufluss, bis der Teich über Pfingsten komplett trocken fiel. Grund dafür war der nicht vollständig geschlossene Grundablass. Zu Beginn des Einstaus lief dem Teich mehr Wasser zu als durch den nicht komplett geschlossenen Grundablass ablief. Mit zunehmend trockenerer Witterung verringerte sich der Zufluss aus dem oberhalb gelegenen Gebiet, wodurch der Wasserspiegel des oberen Rupenteiches wieder fiel. Der Schieber des Grundablasses wurde zwischenzeitlich komplett geschlossen. Auf Grund der Trockenheit reicht der derzeitige Zufluss jedoch nicht aus, um den Teich erneut einzustauen. Die im Teich eingebaute Abdichtung aus Ton quillt bei Kontakt mit Wasser auf und bindet dieses. Zusätzlich verdunstet Wasser bei den derzeitigen Temperaturen. Die auf der Fläche (rd. 1800 m2) zum Schutz der neu erstellten Abdichtung aufgebrachten Wasserbausteine verstärken diesen Effekt zusätzlich. Auf Grund dessen wird sich die Teichanlage erst wieder bei zunehmend feuchter Witterung füllen. Die eingebrachte Tonabdichtung führt darüber hinaus in beiden Teichen je nach Jahreszeit zu schwankenden Wasserständen. Ton ist nahezu wasserundurchlässig und kann daher als Abdichtung für die Teichanlagen eingesetzt werden. Bei trockener Witterung sinkt der Feuchtegehalt des den Teich umgebenden Bodenmaterials jedoch ab. Tritt dieser Fall ein, kommt es zu einem Feuchtigkeitstransport durch die Tonschicht in die umgebenden Böden. Fließt aus dem oberhalb gelegenen Einzugsgebiet nicht genügend Wasser nach, sinkt der Wasserspiegel. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Vorgang (Kapillarwirkung). Dies passiert gerade am unteren Rupenteich. Verstärkt wird das Ganze noch auf Grund des zurzeit nicht eingestauten oberen Rupenteiches, so dass auch der untere Teich komplett trocken fallen könnte. Die darin vorgefundenen Fische wurden daher gestern vorsorglich vom Stadtbetrieb Iserlohn-Hemer abgefischt. Da auch zukünftig mit Niedrigwasserständen gerechnet werden muss, sind beide Teiche nicht für das Einsetzen von Fischen geeignet. |
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