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Filmabend im Stadtmuseum: „Als die Amerikaner kamen“ - US-Filmaufnahmen vom Kriegsende in Westfalen
Mittwoch, 24. Juni 2015 um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Borken - Einführung durch Dr. Ralf Springer, Leiter des Bild- Film und Tonarchivs im LWL-Medienzentrum
18. Juni 2015. Das Kriegsende in Westfalen beleuchtet der Film „Als die Amerikaner kamen“, der am Mittwoch, den 24. Juni 2015 um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Borken gezeigt wird. Der Filmabend findet im Rahmen der Sonderausstellung „Zeitzeugnisse. Borkener erinnern sich an Krieg, Verlust und Neubeginn“ statt, die noch bis zum 6. September im Stadtmuseum in der Marktpassage zu sehen ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Eine inhaltliche Einführung gibt Dr. Ralf Springer, Leiter des Bild- Film und Tonarchivs im LWL-Medienzentrum. Der LWL hat die bislang größtenteils unveröffentlichten Aufnahmen von Kamera-Männern der US-Armee aufgearbeitet und den Film zusammengestellt, der nun im Stadtmuseum aufgeführt wird.
Frühjahr 1945. Binnen weniger Wochen besetzen amerikanische und britische Truppen ganz Westfalen. Stadt für Stadt, Dorf für Dorf werden zum Teil gegen erbitterten deutschen Widerstand, zum Teil auch kampflos erobert. Während britische Truppen vom Niederrhein aus das westliche Münsterland überrollen und in den Ostertagen gemeinsam mit amerikanischen Einheiten Münster einnehmen, prescht die 9. US-Armee südlich von Münster nach Osten vor. Am 1. April trifft sie bei Lippstadt auf Verbände der 1. US-Armee, die von Remagen aus nach Nordosten marschiert waren. Durch diesen Zangenschluss werden rund 320.000 deutsche Soldaten im „Ruhrkessel“ eingeschlossen. In nur drei Wochen erobern die US-Truppen unter dem Oberbefehl von General Eisenhower das industrielle Herz Deutschlands. Begleitet werden sie von Kamerateams, die die Besetzung der Region zwischen Ruhr und Weser professionell auf Film festhalten. „Eingebettet“ in die vorrückenden Einheiten drehen die Kameraleute zum Teil spektakuläre Bilder von Sieg und Niederlage, Ende und Neuanfang des Jahres 1945.
Zur Ausstellung: Flucht, Vertreibung und der Aufbruch in eine neue Gesellschaft: 70 Jahre nach Kriegsende zeigt das Stadtmuseum Borken in seiner Ausstellung „Zeitzeugnisse“, wie Borkener sich an „Krieg, Verlust und Neubeginn“ erinnern. Bis zum 6. September 2015 beleuchtet das Museum in der Marktpassage die Geschehnisse von damals aus unterschiedlichen Perspektiven. Es zeigt in filmischen Interviews Zeitzeugen, die einerseits in Borken aufgewachsen oder andererseits als Flüchtlinge und Vertriebene in die Stadt gekommen sind. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr. Montags ist das Museum geschlossen.
Eintritt frei! Führungen außerhalb der Öffnungszeiten bitte anfragen unter stadtmuseum@borken.de und 02861 939 243.
Adresse: Stadtmuseum Borken Marktpassage 6 46325 Borken www.stadtmusem.borken.de Tel.: 02861 939 242
Öffnungszeiten Die. - Sa. 15.00-18.00 Uhr So. und an Feiertagen: 10.30 -17.30 Uhr
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