Kreis Steinfurt. Seit dem 1. August gelten für das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ bessere Konditionen. Der maximale Kreditbetrag für umfangreiche Sanierungen zu einem „KfW-Effizienzhaus“ soll beispielsweise von 75.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben werden. Darauf weist „Haus im Glück e. V.“ hin. Der Zinssatz liegt aktuell bei 0,75 Prozent. Ein weiterer Vorteil: Je nach erreichtem energetischen Standard muss ein Teil des Kredits nicht zurückgezahlt werden. Der maximale Tilgungszuschuss ist von 22,5 Prozent auf 27,5 Prozent des Kreditbetrags (KfW 151) erhöht worden.
Auch die Konditionen für energetische Einzelmaßnahmen (KfW 152) sind seit dem 1. August 2015 attraktiver. So werden nun Tilgungszuschüsse von 7,5 Prozent gewährt, sofern diese über einen KfW-Kredit finanziert werden. Neu ist auch, dass das KfW-Programm nicht mehr nur für ältere Gebäude gilt, sondern auch für Wohngebäude, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag oder die Bauanzeige gestellt wurde.
„Das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ ist sowohl für Vermieter und Mieter eine Entlastung“, sagt Mareike Bußkamp, Projektkoordinatorin bei Haus im Glück. Der Verein setzt darauf, dass sich durch die verbesserten Konditionen mehr Hausbesitzer im Kreis Steinfurt zu einer energetischen Sanierung ihrer vier Wände entschließen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende machen. Informationen zum Programm gibt Franz Wennemann, Telefon 02574/1550.