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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 12.08.2015


„Trommel und Kakao“ am Donnerstag und Freitag: Kunstaktion mit Kindern in der Städtischen Galerie Iserlohn

Iserlohn.

Am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. August, veranstaltet die Städtische Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, gemeinsam mit dem aus Venezuela stammenden Künstler Carlos Manrique eine Kunstaktion zum Thema „Trommel und Kakao“.

Eingeladen sind Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen. Mit vielen bunten Farben werden Leinwandstücke und kleine Trommeln künstlerisch gestaltet. Mehrere Hundert dieser „Tamboritos“ sollen anschließend zu einer farbenfrohen, wandfüllenden Installation im Foyer der Galerie zusammengestellt und bis zum Ende der Carlos Manrique-Ausstellung dort präsentiert werden. Danach dürfen sie von den jungen Künstlern mit nach Hause genommen werden. Die Teilnahme an der Kunstaktion ist kostenlos. Telefonische Anmeldungen werden erbeten unter 02371 / 217-1963.
Am morgigen Donnerstag, 13. August, von 16 bis 17 Uhr besteht auch für einzelne Personen die Möglichkeit, an diesem Projekt mitzuwirken und „Tamboritos“ zu gestalten.

Die „Tamboritos“ sollen an die Trommeln erinnern, die bei lateinamerikanischer Straßenmusik und Volksfesten eine große Rolle spielen und Ausdruck von Rhythmus und Dynamik, Gemeinschaft und Lebensfreude sind. Die Palette der dabei verwendeten Farbtöne – die von kaltem Gelb über Grüntöne bis ins Braune gehen, von blaustichigem Violett über Pink und satten Rottönen bis zu Orange reichen - orientiert sich am überraschend breiten Farbspektrum reifer Kakaoschoten, die die Grundlage der Arbeit und des Lebenseinkommens vieler Menschen in Mittelamerika sind, und daher wirtschaftlich eine zentrale Rolle spielen.

Die Kunstaktion ist Teil der Ausstellung von Carlos Manrique (geb. 1951 in  Venezuela, lebt seit 1978 in Köln als Maler und Musiker). Aufgewachsen in einer Welt, die aus indianischen wie aus europäischen Quellen schöpft, versteht sich Manrique als Vermittler zwischen den Kontinenten und Kulturen. In seinen Werken spielen die Mythen seiner Heimat eine entscheidende Rolle. Seine teils abstrakten, teilweise aber auch konkreten Gemälde, Grafiken und Objekte überzieht er mit graphischen Elementen, die oft an Noten oder Pictogramme, teils auch an Schriftzeichen oder indianische Quipu-Schnüre erinnern, und den Betrachter dazu verleiten, nach verborgenen Nachrichten zu suchen. Diese Zeichen und Symbole Mittelamerikas verbindet Manrique mit der modernen Bildsprache zeitgenössischer urbaner Graffiti-Kunst.
Carlos Manriques‘ Arbeiten sind eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Brutalität diktatorischer, politischer Systeme, der Diskriminierung und Ausgrenzung durch soziale Missstände. Seine Kunst, mit der er aufmerksam machen und sensibilisieren möchte, richtet sich an Erwachsene wie Kinder gleichermaßen.

Wer die Ausstellung mit Gemälden und Installationen in der Städtischen Galerie Iserlohn besuchen möchte, hat noch bis zum 6. September Gelegenheit dazu. Der Eintritt ist frei. Die Städtische Galerie ist geöffnet mittwochs bis freitags von 15 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 15 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Für Gruppen können Besuche auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Weitere Informationen unter www.galerie-iserlohn.de



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Carlos Manrique von einem Tamboritos-Kunstprojekt

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