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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 24.08.2015
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Sozialleistungsmissbrauch und Schwarzarbeit aufgedeckt Im März 2013 wurde die Polizeidirektion Frankfurt Mitte wegen eines Parkverstoßes auf den Transporter eines Iserlohners aufmerksam. Aus diesem Fahrzeug wurden Waren aus Kartons in einen Wäschekorb umgeladen und anschließend in ein Ladenlokal gebracht. Bei der Überprüfung des Fahrers durch die Polizeibeamten konnte dieser weder eine Gewerbeanmeldung noch einen Lieferschein vorlegen. Er gab an, dass er für einen Iserlohner Großhandel tätig sei. Die Frankfurter Polizei wandte sich daraufhin an den Bereich Wirtschaftdelikte der Stadt Iserlohn mit der Bitte um Überprüfung. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Transporter auf den Sohn des Fahrers zugelassen war. Eine Gewerbeanmeldung lag für den Iserlohner nicht vor und er war auch nicht bei dem Iserlohner Großhandel angestellt. Stattdessen wurde festgestellt, dass der Beschuldigte für seine fünfköpfige Familie seit Oktober 2007 Sozialleistungen vom Jobcenter MK bezog. Darüber hinaus stellten die städtischen Ermittler fest, dass die Ehefrau ebenfalls seit 2007 Einkünfte aus einem sogenannten Minijob hatte, was dem Jobcenter pflichtwidrig nicht mitgeteilt worden war. Auch im Bereich der gewerbe- und handwerksrechtlichen Schwarzarbeit konnten einige Ermittlungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden. So wurde zum Beispiel eine Geldbuße in Höhe von 7 000 Euro gegen eine Hamburger GmbH rechtskräftig verhängt, die als Subunternehmen für einen illegalen Verputzerbetrieb tätig war, der auch in Iserlohn seine Spuren hinterlassen hatte und bereits sanktioniert wurde.
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