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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 25.08.2015
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Tag des Offenen Denkmals am 13. September „Denkmalschutz live“ – so könnte man die Idee auf den Punkt bringen, die allein in den vergangenen zehn Jahren rund 40 Millionen Bundesbürger auf die Beine brachte. Das Prinzip ist denkbar einfach: Einmal im Jahr Denkmale, die sonst nicht allgemein zugänglich sind, kostenfrei öffnen und sie durch Führungen und bunte Rahmenprogramme „erlebbar“ machen. Nicht nur den hauptberuflichen Denkmalpflegern soll der Tag ein Forum bieten, Probleme und Erfolge ihrer Arbeit – gerade in Zeiten knapper Kassen – vorzustellen und in der Bevölkerung für den Denkmalschutz zu werben. Auch für die vielen privaten Eigentümer, ehrenamtlichen Helfer und engagierten Vereine, die sich der Erhaltung historischer Bauten und Stätten widmen, bietet das jährlich stattfindende Ereignis eine hervorragende Gelegenheit, ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei ist das jährlich ausgerufene Motto als Anstoß gedacht, alle Möglichkeiten zur Abrundung des Programms dürfen genutzt werden, auch wenn manche Denkmäler nicht explizit technische oder industrielle Denkmäler sind. Das Motto in diesem Jahr lautet „Handwerk, Technik, Industrie“. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren haben Heike Berlinski und Michael Knaack von der unteren Denkmalbehörde der Stadt Iserlohn ein interessantes Programm zusammengestellt, welches sich dem diesjährigen Motto widmet und die unterschiedlichen Seiten des Denkmalschutzes aufzeigen möchte.
Das Programm für den Tag des offenen Denkmals am 13. September in Iserlohn:
Von 13 bis 17 Uhr ist der Bismarckturm für Besichtigungen geöffnet. Es werden Kaffee und Kuchen, Würstchen und Kaltgetränke angeboten. Betreut wird der Bismarckturm durch den Arbeitskreis Pater Beda, Herrn Traut
Von 14 bis 16 Uhr erläutert der Eigentümer, Herr Küchenberg, wie an diesem Ort bereits Mitte des 17. Jahrhunderts mithilfe von Wasserkraft Draht gezogen wurde.
11 Uhr: Eröffnung der Ausstellung zum Bäckerhandwerk mit Bezug zu Iserlohn durch die Vorsitzende des Förderkreises Iserlohner Museen Renate Brunswicker. Öffnung des Museums von 11 bis 16 Uhr, Führungen siehe unten Führungen
Altes Handwerk in Iserlohn. Auf den Spuren der Tuch-, Leinen- und Seidenproduktion in Iserlohn. Straßennamen wie Rahmen- und Bleichstraße, Ortsbezeichnungen wie Rupenteich, Namen und Häuser von Fabrikanten und Kaufleuten, z.B. Basse und von Scheibler zeugen von einem wichtigen Gewerbezweig im 18. Jahrhundert. Ein Rundgang mit Anneliese Westebbe Treffpunkt:Seniorenwohnanlage Altes Stadtbad am Poth. Dauer: etwa 90 Minuten
Führungen durch das Museum für Handwerk und Postgeschichte mit dem Schwerpunkt „Das Bäckerhandwerk“. Am Zeughaus 5
Duncker und Maste und Fabriksken. Der Rundgang beginnt im Bereich der ehemaligen Produktionsstätte der Firma Duncker & Maste, Fritz-Kühn-Platz, geht über die Kirchtreppe, den Südengraben, den Ostengraben und endet am Marktplatz (Am Dicken Turm). Bei dem Rundgang wird auf die Entwicklung der für Iserlohn typischen Hinterhof-Fabriken (den so genannten Fabriksken) bis zum modernen Fabrikgebäude eingegangen. Dabei werden auch die technologische Entwicklung sowie die Belastung der Umwelt durch Lärm und Abwasser angesprochen, ebenfalls Fragen eines zeitgemäßen und praktikablen Denkmalschutzes. Ein Rundgang mit Götz Bettge Treffpunkt:Fritz-Kühn-Platz, Kettenmonument (vor dem Postmuseum) Dauer: etwa 90 Minuten
Von 12 bis 16.30 Uhr ist das Burgarchiv durchgehend für Besichtigungen geöffnet. Führungen: nach Bedarf durch Pfarrerin Brigitte Zywitz
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