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Hanau, 15. September 2015
Oberbürgermeister Claus Kaminsky würdigt Jürgen Scheuermann anlässlich dessen 60. Geburtstags

Er ist als Persönlichkeit eine Ausnahmeerscheinung in Hanau“. So würdigt Oberbürgermeister Claus Kaminsky den Leiter der Karl-Rehbein-Schule (KRS) und früheren Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Scheuermann anlässlich dessen 60. Geburtstags am 17. September. Scheuermanns  Verdienste um das mittlerweile größte Gymnasium Hessen seien „immens und in einem Satz nicht zu beschreiben“. Er sei für die städtische Schule „ein Glücksfall“.  Der Christdemokrat sei „ein über die Parteigrenzen hinweg anerkannter Mensch des Ausgleichs und der Begeisterungsfähigkeit“, der dem politischen Leben in Hanau in seiner Amtszeit als Parlamentsvorsteher „gut getan“ habe.

Scheuermann stand der Stadtverordnetenversammlung von April 2006 bis März 2011 vor. In dieser Wahlperiode, erinnert Kaminsky, habe Scheuermann auch der AG Politische Steuerung angehört, der es um verbesserte Mitwirkungsmöglichkeiten der ehrenamtlichen Mandatsträger in städtischen Gesellschaften und Eigenbetrieben ging. Zudem gehörte Scheuermann dem Dialogteam und dem Lenkungsausschuss Wettbewerblicher Dialog an, die entscheidenden Einfluss auf die Planung des Stadtumbaus hatten.

Derzeit leitet er die Programmkommission der Hanauer Christdemokraten mit Blick auf die Kommunalwahl im März 2016 und meldete sich in dieser Funktion in den vergangenen Wochen mehrfach öffentlich zu Wort. 2003 war der gebürtige Tauberbischofsheimer in die Hanauer CDU eingetreten.

Mindestens genauso bekannt ist der Jubilar als Schulleiter. „Scheuermann ist das Gesicht der Karl-Rehbein-Schule“, würdigt Kaminsky den 60-Jährigen. Scheuermann sei häufig morgens der Erste und abends der Letzte, der die KRS verlasse. Daher sei er für Elterngespräche auch schon um 7 Uhr und früher verfügbar, wie der OB weiß.

Er kenne „kaum einen Schulleiter, der seine Schule so vorangebracht habe“. Das gelte insbesondere für die pädagogischen und inhaltlichen Schwerpunkte des städtischen Gymnasiums, das sich mit seinem musischen Engagement und den Erfolgen bei „Jugend trainiert für Olympia“ einen Namen gemacht hat. Die Karl-Rehbein-Schule pflege mit ihrem Schüleraustausch-Programm intensiv internationale Beziehungen. Die Förderung von Hochbegabten und soziales Lernen per Mediation gehörten ebenfalls zu den Markenzeichen des Gymnasiums. „Fördern und fordern“ sei der pädagogische Leitsatz der seit 175 Jahren bestehenden städtischen Schule, in deren Gebäudesanierung in den vergangenen Jahren bis heute mehr als 14 Millionen Euro flossen. „Damit gesellst sich zu einem Top-Schulleiter ein Top-Gymnasium“, findet der OB.

Kaminsky hebt abschließend hervor, dass Scheuermann sich auch im Hanauer Vereinsleben stark engagiere. So habe er das Jubiläum zum 175-jährigen Bestehen der Turngemeinde Hanau 2012 im entsprechenden Förderverein entscheidend mitgeprägt und für Festtage gesorgt, die ebenso wie die zum 175. Geburtstag der KRS „lange im Gedächtnis der Hanauerinnen und Hanauer haften bleiben werden“.           

 

 



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266

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