16. September 2015. In Deutschland suchen viele Menschen Zuflucht, die in ihren Heimatländern verfolgt werden, die sich vor Bürgerkriegen in Sicherheit bringen oder deren Leben aus anderen Gründen massiv bedroht ist. Auf ihrer Flucht kommen viele Menschen auch nach Kassel.
Viele Kasseler wollen den Flüchtlingen helfen. Und viele helfen auch schon: organisiert durch Verbände wie das Deutsche Rote Kreuz oder die Caritas, durch Kirchengemeinden oder indem sie Kleidung und andere nützliche Dinge spenden. „Wir sind dankbar dafür, wie offen die Kasslerinnen und Kasseler den Menschen begegnen, die als Flüchtlinge zu uns kommen und wie groß die Hilfsbereitschaft ist“, erklären Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Sozialdezernent Christian Geselle.
Viele Menschen wollen helfen, wissen aber nicht, wie sie dies am besten tun können. Hier hilft jetzt eine Internetseite der Stadt Kassel: Unter www.engagement.kassel.de finden Interessierte Informationen, wie sie helfen können sowie die Kontaktdaten der entsprechenden Ansprechpartner. Die Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge zu engagieren, reichen von der Kleiderspende über Deutschunterricht bis hin zur Übernahmen einer Patenschaft für Kinder oder Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflüchtet sind.
Eine weitere Möglichkeit, sich zu informieren, besteht am Dienstag, 29. September. Bei der Informationsveranstaltung zum Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit werden mögliche Einsatzfelder aufgezeigt, in denen man auch mit wenig Zeitaufwand ein gelungenes Miteinander schaffen kann. Beginn ist um 18 Uhr im Stadtverordnetensaal im Rathaus (Obere Königsstraße 8).
Hintergrund
Zurzeit leben etwa 1.300 Asylbewerber in Kassel – verteilt über das Stadtgebiet in Unterkünften der Stadt Kassel. Hinzu kommen seit Anfang September etwa 1000 Flüchtlinge, die in mehreren Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes auf dem Gebiet der Stadt Kassel untergebracht wurden. Für diese Erstaufnahmeeinrichtungen ist das Regierungspräsidium Kassel zuständig.
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