Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 21. Oktober 2015
Otto gestaltet mit! Landeshauptstadt lädt zu Bürgerwerkstätten zur Entwicklung der Stadtteile ein
An 6 Abenden im November/Parallel Onlinebefragung unter www.magdeburg.de

Was prägt meinen Stadtteil, was macht ihn unverwechselbar und wo liegen die Stärken, die die Stadtentwicklung der nächsten Jahre bestimmen sollen. Diese Fragen sollen mit den Bürgern in den Stadtteilen diskutiert werden. Dazu lädt das Stadtplanungsamt im November zu sechs Stadtteil-Bürgerwerkstätten ein.

 

Nach der Fertigstellung des gesamtstädtischen Teils des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Magdeburg 2025 (ISEK) im Jahr 2013 stellt die Stadtverwaltung nun den Entwurf für die einzelnen Magdeburger Stadtteile zur Diskussion und fragt: Wie stellen sich die Stadtteile aus Bürgersicht dar?

 

Unter Leitung eines Moderators soll jeder bewohnte Stadtteil einer Analyse unterzogen werden. Gefragt ist dabei die Bürgersicht zu den Stärken und Schwächen des Stadtteils, aber auch Anregungen zu Chancen oder Risiken hinsichtlich einer weiteren positiven Entwicklung. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wird gemeinsam der Entwurf des Leitbildes überprüft. Abschließend sollen die aus Bürgersicht wichtigsten Vorhaben bis 2025 im Stadtteil benannt werden.

 

An sechs Abenden im November, jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr, werden dabei jeweils fünf oder sechs Stadtteile parallel besprochen. Ziel ist es, die für die Bürgerschaft wichtigen Aspekte der Stadtteilbewertung und -Entwicklung im Konzept zu verankern. Das ISEK auf Stadtteilebene kann keine Stadtteilkonzepte ersetzen, sondern klärt die wichtigsten Grundlagen für vertiefende oder sektorale Planungen und beschreibt einen Entwicklungshorizont bis zum Jahr 2025.

 

Parallel zu den Veranstaltungen können Sie sich aber auch bis zum 15. Dezember 2015 online an der Diskussion beteiligen. Unter www.magdeburg.de/Start/Bürger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Planen-Bauen-Wohnen/Stadtentwicklung ist ein Onlinefragebogen zu finden. In diesem kann man sich zu den gleichen Stichpunkten äußern, die auch in den Veranstaltungen diskutiert werden sollen. Hier ist auch der Entwurf des ISEK Magdeburg 2025 – Stadtteile zu finden.

 

Sie sind herzlich eingeladen, jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr mitzudiskutieren!

 

Die einzelnen Termine für die Bürgerwerkstätten sind an folgenden Tagen angesetzt: Am Montag, 2. November, wird in die Grundschule Nordwest (Hugo-Junkers-Allee 54a) eingeladen. Dort können die Bewohner von Alt und Neu Olvenstedt, Nordwest, Neustädter Feld und Stadtfeld West zur Entwicklung ihrer Stadtteile diskutieren. Am Mittwoch, 4. November, ist das möglich für alle, die in der Neuen und Alten Neustadt sowie in Rothensee, Kannenstieg und Neustädter See leben. Veranstaltungsort hier ist die Grundschule Am Vogelgesang (Am Vogelgesang 4).

 

Bewohner der Altstadt, von Buckau, Stadtfeld-Ost, dem Werder, Cracau und Brückfeld sind am Montag, 16. November, gefragt. Ihre Ideen und Anregungen werden in der Grundschule in der Weitlingstraße 13 entgegengenommen. Am Dienstag, 17. November, findet dann in der Gemeinschaftsschule Johann Wolfgang von Goethe (Helmstedter Straße 42) die Bürgerwerkstatt für alle Anwohner von Diesdorf, Sudenburg, Lemsdorf, Ottersleben und der Leipziger Straße statt.

 

In der Grundschule Salbke (Friedhofstraße 2) sind dann am Montag, 23. November, die Bewohner von Salbke, Fermersleben, Westerhüsen, Beyendorf-Sohlen, Reform und Hopfengarten zur Diskussion über die Stadtentwicklung eingeladen. Den Abschluss der Bürgerwerkstätten bildet dann die Veranstaltung am Montag, 30. November, in der Grundschule Am Pechauer Platz (Witzlebenstraße 1). Sie richtet sich an die Einwohner der Stadtteile Herrenkrug, Berliner Chaussee, Prester, Pechau und Randau-Calenberge.

 

Hintergrund

Mit der OTTOVision2030+ beteiligt sich die Landeshauptstadt Magdeburg gegenwärtig an der ersten Phase des Wettbewerbes „Zukunftsstadt“, welche bis März 2016 angelegt ist. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog.

 

Die aktuellen Bürgerwerkstätten sind integraler Bestandteil des Magdeburger Beitrages. Die Bürgerinnen und Bürger sollen so auf die Beteiligung der Landeshauptstadt an dem Wettbewerb aufmerksam gemacht werden und zugleich eine Möglichkeit bekommen, sich aktiv mit ihrer Meinung einzubringen.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Bürger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen für die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr.

 

Informationen zur OTTOVision2030+ und zum Wettbewerb Zukunftsstadt sind auf der Internetseite der Ottostadt Magdeburg unter www.magdeburg.de/zukunftsstadt verfügbar.



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