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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 05.11.2015
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Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers: Vortragsabend im Clara-Deneke-Saal In einer gemeinsamen Veranstaltung der Bücherei-Zweigstelle Letmathe und der Evangelischen Kirchengemeinde Letmathe liest und spricht der Rezitator und Schriftsteller Gerd Berghofer am Donnerstag, 19. November, zum 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer. Die Veranstaltung unter dem Titel „Bonhoeffer – Biografie, Texte, Widerstand“ beginnt um 19.30 Uhr im Clara-Deneke-Saal im Haus Letmathe, Hagener Straße 62. Dietrich Bonhoeffer war ein Ausnahmetheologe; seine neue Lesart der Bibel fand Anklang insbesondere bei jungen Menschen. Gebildet, aus gut bürgerlichem Elternhaus stammend, engagiert, kritisch - so ging er seinen Weg in tiefer christlicher Überzeugung. Als einer von ganz wenigen Kirchenmännern hatte Bonhoeffer auch die Juden im Blick und seine Aussage „Wer nicht für die Juden schreit, darf nicht gregorianisch singen“ ist heute Beleg für seine aufrechte Haltung. Am 9. April 1945 wurde der Theologe in Flossenbürg ermordet. Vielfach ist Dietrich Bonhoeffer mit dem Kirchenlied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ präsent. Aber er ist viel mehr als das. Gerd Berghofer begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei beleuchtet er Biografie, Texte und die Rolle Bonhoeffers im Widerstand, immer auch unter dem Aspekt der Fragen: Warum gerade Bonhoeffer? Wie wurde aus jemandem, dem die Anbindung an die Kirche fehlte, ein herausragender Theologe? Wie wurde aus einem staatstreuen Theologen ein Widerständler? |
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Vortrag zu Dietrich Bonhoeffer
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