10. November 2015. Während der sogenannten Griechenland-Krise wurde der europäische Konflikt zeitweise vor allem als deutsch-griechischer Gegensatz dargestellt. Gerade in Krisen zeigt sich immer wieder die Gefahr, sich nationaler Vorurteile und Stereotypen zu bedienen.
Nicht nur in politischen Fragen war man gescheitert. Immer wieder schienen auch kulturelle Unterschiede und Sichtweisen zu Tage zu treten. Unvereinbare Lebensweisen zwischen „den Griechen“ und „den Deutschen“ schienen unüberwindbar aufeinander zu treffen. In Athen und Kassel jedoch liefen und laufen währenddessen die Planungen für die nächste documenta auf Hochtouren. 2017 wird die weltweit führende Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Kassel und Athen und damit erstmals an zwei Standorten zu sehen sein.
Es stellt sich demnach die Frage nach dem aktuellen Stand der deutsch-griechischen Beziehungen und nach der Wirkung und Bedeutung von Kunst und Kultur als Brückenbauer zwischen Nationen und Menschen. Wie nehmen wir einander wahr? Können wir Perspektiven ändern und voneinander lernen? Und inwiefern können Kunst und Kultur positiv auf das gemeinsame Miteinander wirken?
Eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Annette Kulenkampff (Geschäftsführerin documenta GmbH), Dr. Maria Daskalakis (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel), Christos Katsioulis, (Leiter Friedrich-Ebert-Stiftung Athen) und Michael Roth (Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt) soll diese Fragestellungen beleuchten.
Die Veranstaltung, die in Kooperation zwischen der Universität Kassel, der Stadt Kassel und der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert wird, findet am 14. November 2015 um 13 Uhr im Gießhaus der Universität Kassel statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per Anmeldelink (http://www.fes.de/lnk/14112015) oder per Mail (landesbuero.hessen@fes.de) wird gebeten.
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