Bocholt, 16. November 2015
Quartiersentwicklung #Bocholt: Start im Quartier Feldmark/Bocholt-West
Bewohner werden befragt
Bocholt (PID).
Im Januar 2014 wurde durch einstimmigen Ratsbeschluss auch das Quartier Feldmark/Bocholt-West in die Quartiersentwicklung aufgenommen. Neben der Befragung der lokalen Akteure, wie Geschäftsleute oder Ärzte, werden nun Anschreiben und Fragebögen stichprobenartig an die Bewohnerinnen und Bewohner geschickt.
Begonnen wurde zunächst im Quartier Fildeken/Rosenberg, da ein gleichzeitiger Start in beiden Quartieren nicht zu bewältigen war. Seit einigen Monaten ist nun aber auch die vorbereitende Arbeit im Quartier Feldmark/Bocholt-West von den Kooperationspartnern Stadt Bocholt, dem Verein Leben im Alter (LiA) und dem Caritasverband für das Dekanat Bocholt, aufgenommen worden.
Untersuchung der Quartiere unter Berücksichtigung aller Zielgruppen
Nachdem in den Pilot-Quartieren der Schwerpunkt der Quartiersentwicklung bei der Zielgruppe der Senioren lag, stehen in den Quartieren Feldmark/Bocholt-West und Fildeken/Rosenberg alle Bewohner und Lebensbereiche im Fokus der Untersuchungen. „Nur so ist eine nachhaltige Quartiersentwicklung möglich“, sagt der städtische Ehrenamtskoordinator Rainer Howestädt.
Um den gestiegenen Aufwand bewältigen zu können, hat der Verein LiA die Stelle eines Quartiersentwicklers speziell für Feldmark/Bocholt-West eingerichtet. Jens Bollwerk hat diese Aufgaben aufgenommen und wird ein Ansprechpartner vor Ort sein. Seine Stelle wird gefördert im Rahmen des Projektes „Entwicklung altersgerechter Quartiere“ des Landes NRW.
Befragung erfolgt stichprobenartig
Am Anfang der Quartiersentwicklung steht eine Bedarfsabfrage bei den Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers. Dabei wird, je nach anzusprechendem Personenkreis, differenziert vorgegangen. So erfolgt die Befragung sowohl mit Hilfe von Fragebögen, als auch durch persönliche Gespräche. „Da die Themen und Zielgruppen so vielfältig sind, gehen wir stichprobenartig vor“, so Howestädt.
In den nächsten Tagen erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner nun ein Schreiben, zum Teil mit Fragebogen, und die Mitarbeiter der beteiligten Stellen werden persönlichen Kontakt mit den Bewohnern aufnehmen. Bollwerk hat bereits seit Oktober über 20 Akteure befragt. Dabei werden Interviewpartner aus unterschiedlichsten Branchen berücksichtigt. So werden sowohl Geschäftsleute und ansässige Ärzte, als auch Kirchenvertreter oder Vertreter von weiteren Organisationen interviewt.
Über das Ergebnis der Bedarfserhebung und der Befragungen werden die Bewohner des Quartiers nach der Auswertung in einem Stadtteilgespräch informiert.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Presse- und Informationsdienst, Amke Derksen, Telefon +49 2871 953-209, E-Mail: amke.derksen@mail.bocholt.de