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Vortrag in der Reihe „Geschichte ist mehr ...“: Daniele Schmidt (Heiden): Malweiber? Vision und Wirklichkeit von Künstlerinnen um 1900

Mittwoch, den 18. November 2015 um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Borken - Eine Kooperation mit dem Heimatverein Borken e. V. und der VHS Borken

16. November 2015. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts drängten immer mehr Malerinnen in die Öffentlichkeit. Welche Hürden waren für die anfangs als „Malweiber“ belächelten und verspotteten Künstlerinnen auf dem Weg zur Anerkennung zu nehmen? Frauen war weitgehend bis 1919 ein offizielles Studium an staatlichen Kunstakademien verwehrt. Mutig, beherzt und leidenschaftlich strebten viele Künstlerinnen nach Paris, lebten in Künstlerkolonien, organisierten sich in Vereinen oder suchten nach anderen professionellen Ausbildungsmöglichkeiten an deutschen Akademien.

Der Vortrag von Daniele Schmidt aus Heiden "Malweiber? Vision und Wirklichkeit von Künstlerinnen um 1900" beleuchtet die Biografien und Werke von berühmten und unbekannten Künstlerinnen, unter anderen Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker, Clara Rilke-Westhoff, Marianne Werefkin sowie Julia Schily-Koppers und ihre Kolleginnen in Düsseldorf.

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 18. November 2015 um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Borken im Rahmen der Reihe „Geschichte ist mehr ...“, einer Kooperation mit dem Heimatverein Borken e. V. und der VHS Borken, statt.

Der Eintritt ist frei.


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