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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 20.11.2015
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Lila Salon: 100 Jahre Friedensfrauen Mit einem historischen Streifzug durch die deutsche Frauenfriedensbewegung geht der Lila Salon am Dienstag, 1. Dezember, in die Winterpause. Zu Gast ist Dr. Kerstin Wolff, Historikerin und Forschungsreferentin bei der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 scheint auf den ersten Blick eine rein männliche Angelegenheit gewesen zu sein. Männer wurden eingezogen, Männer kämpften und starben an der Front und Männer waren es, die den Krieg publizistisch entweder feierten oder ablehnten. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass auch Frauen unmittelbar vom Krieg betroffen waren und dass auch sie sich publizistisch für oder gegen den Krieg positioniert haben. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurden fast alle Vertreterinnen der linken Frauenbewegung zu Pazifistinnen und begannen, eine internationale Friedensbewegung aufzubauen. Dabei kamen ihnen ihre Erfahrungen in der Frauenbewegung zugute. 1915 gründeten sie die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, die auch heute noch aktiv ist. Es geht aber ebenso um den weiblichen Protest gegen die Wiederbewaffnung der BRD und die Neue Frauenfriedensbewegung und ihre Aktionen gegen Frauen in der Bundeswehr. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, in Iserlohn. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt kostet acht Euro (ermäßigt sechs Euro). Karten gibt es nur an der Abendkasse. Veranstalterinnen sind die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und die Frauenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis. |
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Collage „Westdt.Frauenfriedensbewegung“
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