Hanauer Kinder dürfen sich auf viel „Kultour“ freuen
Zwölf Kooperationspartner mit rund 100 verschiedenen Angeboten
Auf- und anregende Erlebnisse ohne Ende verspricht die Kinderkultour in der ersten Jahreshälfte 2016, die im Januar mit einem Speckstein-Ferien-Workshop der Jugendkunstschule startet und Mitte Juli mit Papageno „Die Zauberflöte“ im Rahmen des Hanauer Kultoursommers endet. Das neue Programm für Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und 16 Jahren präsentiert sich auch im kommenden Jahr mit seiner Bandbreite bunt, informativ und abwechslungsreich. Insgesamt zwölf Kooperationspartner, die sich 2014 erstmals unter dem Dach der „Kinderkult(o)ur“ zusammengefunden hatten, bieten gemeinsam wieder ein vielseitiges Spektrum an Veranstaltungen, das für jede Altersgruppe und jeden Geschmack das Passende bereithält.
Mehr als 100 unterschiedliche Angebote aus den Bereichen Theater, Musik, Film, Museen, Literatur, Natur und Umwelt sowie Kunst und künstlerisches Gestalten warten darauf, von den Kindern und Jugendlichen entdeckt zu werden. Einen zusätzlichen Anreiz, in die Welt der „Kinderkult(o)ur“ einzutauchen, bietet der Kinder-Kultour-Pass. Oberbürgermeister Claus Kaminsky ermuntert die jüngeren Hanauerinnen und Hanauer ausdrücklich, mit diesem Pass fleißig Stempel zu sammeln, um am Ende vielleicht zu den ersten 21 Kindern zu gehören, die ihren vollgestempelten Pass gegen eine tolle Überraschung eintauschen können.
Dass Theaterbesuche nicht nur etwas für Erwachsene ist, zeigt schnell ein Blick in den Spielplan, den das Veranstaltungsbüro der Stadt Hanau für die erste Jahreshälfte zusammengestellt hat. Mit dem Theaterstück „Die kleine Raupe“, das am 26. Februar vom Figurentheater Hattenkofer im Olof-Palme-Haus gezeigt wird, sollen schon das ganz junge Publikum im Alter ab drei Jahren angesprochen werden. Weitere Programmpunkte der „Theaterwelt“ sind im Comoedienhaus Wilhelmsbad „Der Fee, die Fee und das Monster“ und „Petterson und Findus“ sowie eine Backstage-Führung, die spannende Einblicke hinter die Kulissen zulässt,. Ergänzt wird das Angebot schließlich durch das Stück „Narrenmond“, das im Rahmen der „Starke-Stücke-Festivals“ im Olof Palme-Haus am 2. März 2016 gezeigt wird. Drei Kinder-Kino-Tage, die im Kinopolis stattfinden, runden das Programm mit Filmen für Kinder ab.
Mit eigens für Kinder konzipierten Angeboten wollen die „Jungen Museen“ der Stadt Hanau das Interesse an Geschichte wecken. Den Auftakt dazu macht Familien-Taschenlampen-Führung, die am 17. Januar im Rahmen der Sonderausstellung „Einfach genial! Der Mensch und seine Erfindungen“ im Museum Schloss Steinheim stattfindet. Römer- und Märchenführungen, Gruselnachmittage oder eine GPS-Tour vervollständigen das Programm der „Jungen Museen“. Eine ganz andere Art, sich historischen Gegebenheiten zu nähern, bieten daneben die „Museumswerkstätten“, die Kindern ab 5 Jahren die Gelegenheit geben, eigene Kreativität und kulturelle Fortbildung zu verbinden. Das Deutsche Goldschmiedehaus ergänzt die Werkstätten mit einem Workshop während der Osterferien, der Kindern ab acht Jahren die Möglichkeit bietet, eigene Schmuckstücke zu gestalten. Das Hessische Puppenmuseum beteiligt sich an der „Kinderkultour“ mit fünf Mitmachtangeboten, die von der Spielzeugherstellung bis zum Ritter- und Prinzessinnenfest reichen.
Unter der Überschrift „Bücherkids“ reiht sich der Buchladen am Freiheitsplatz in die „Kinderkultour“ mit einer Lesenacht am 28. Mai ein. Kinder zwischen 10 und 14 Jahren sind an diesem Abend dazu eingeladen, von 20 Uhr bis Mitternacht ungestört in den Regalen zu stöbern.
Die Begeisterung fürs Lesen steht auch im Mittelpunkt der vielfältigen Angebote, die die Stadtbibliothek im neuen Kulturforum am Freiheitsplatz im Programm hat. Sechs Mal lädt die Vorleserin Birgit Jaczkowski Kinder ab vier Jahren ein, es sich im Familiennest gemütlich zu machen und gemeinsam eine Geschichte anzuhören. Anschließend wird gebastelt. Bei den „Samstagsgeschichten“ gibt es jede Woche um 11 Uhr spannende, fröhliche oder heitere Abenteuer, die von ehrenamtlich Aktiven vorgelesen oder frei erzählt werden. Ganz neu ist das Angebot für Hort- und Betreuungsgruppen, die während der Osterferien besonderen Vorlesespaß geboten bekommen.
„Junge Forscher und Entdecker“ will die gleichnamige Reihe ansprechen. Dabei reicht die Qual der Wahl von einem Besuch im Bioversum Kranichstein über denKinderCampus der Familienakademie der Kathinka-Platzhoff-Stiftung bis hin zur Tour in ein Frankfurter Trickfilmstudio.
Urwildpferde, Fledermäuse und das mongolische Nomadenleben in der Jurte kennenlernen – all das ist für Familien mit Kindern ab fünf Jahren möglich mit den Angeboten, die vom Umweltzentrum der Stadt Hanau konzipiert wurden. Zum Auftakt der Kinderkultour hier an diesem ort findet am 17. Januar ein Winterfest für Familien statt.
Die Fantasie und Kreativität in all ihren Facetten anzuregen und zu fördern, ist das Ziel der Jugendkunstschule mit ihren Kursen, die von Specksteingestaltung über die Töpferwerkstatt bis hin zu einem Theaterworkshop reichen. Besondere Fertigkeiten können sich die jungen Künstler in Kursen wie „Pimp deine Kleidungsstücke“ oder „Trendy Filztaschen“ aneignen.
Naturerlebnisse der besonderen Art versprechen die Angebote des Wildparks Alte Fasanerie, die sich an Kinder und Familien richten. Angefangen beim Survivaltraining für Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und 12 Jahren über die große Eiersuche an Ostern bis hin zu einem Hexenabend mit Lagerfeuer und musikalischer Begleitung reichen die phantasievoll entwickelten Lektionen.
Das vollständige Programm der „Kinderkultour“ mit allen Angaben zu Anmeldefristen, Altersbeschränkungen und eventuell anfallenden Teilnehmergebühren gibt es als Broschüre unter anderem im Stadtladen, in der Stadtbibliothek und in den Museen. Im Internet ist das gesamte Angebot unter www.kinderkultour.hanau.de zu finden.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Die kleine Raupe
Der Fee, die Fee und das Monster
Pettersson und Findus
.
|