[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[Druckansicht]

[E-Mail-Abo]
[Suche]

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 21.12.2015


Städtische Galerie Iserlohn lädt ein zur Führung durch die Ausstellung „Bert Jäger – Fotografie und Malerei“

Iserlohn.

Die Städtische Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, bietet am Mittwoch, 30. Dezember, um 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Bert Jäger – Fotografie und Malerei“ an.
Die Ausstellung präsentiert Fotografien und Gemälde aus den Jahren 1954 - 1998.  Bert Jäger (1919 – 1998) arbeitete nach seinem Kunststudium und der Zeit als Soldat und Kriegsgefangener (bis 1949) in den 1950er/1960er Jahren als Grafiker und Pressefotograf für Caritas International. Durch seine Gemälde erwarb sich Bert Jäger einen Namen als Maler des deutschen Informel. Eine Auswahl an Werken von 1960 bis 1998 ist ausgestellt. Im Nachlass von Bert Jäger tauchten 2004 jedoch auch rund 3000 Negative aus den 1950er und 1960er Jahren auf, die den Maler Bert Jäger auch als Fotografen interessant machten. Die ausgestellten s/w-Fotografien entstanden als Auftragsarbeiten im Rahmen von Reisen durch Italien, Frankreich und Deutschland.
Die Aufnahmen, die stilistisch zwischen „Kunstfotografie, journalistischer und dokumentarischer Praxis“ liegen, zeigen Jäger als einen präzisen, sensiblen und poetischen Chronisten seiner Zeit. Seine Werke sind qualitativ vergleichbar mit denen seiner berühmten Zeitgenossen Henri Cartier-Bresson oder Werner Bischof, zwei Magnum-Fotografen.
Anders Jägers Malerei: In wilden gestischen Schwüngen, die deutlich die Handschrift des Informel und des gestisch-abstrakten Expressionismus zeigen, äußert sich ein kraftvoller Künstler, der die existenzielle Erfahrung von Krieg, Elend und Hoffnungslosigkeit im ungebärdigen Malimpuls zu bändigen versucht.

Die Iserlohner Ausstellung vereint erstmalig beide Werkgruppen in einer einzigen Schau und liefert so einen vertiefenden Einblick in das künstlerische Schaffen Bert Jägers.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter den Rufnummern 02371 / 217-1972 und -1963 sowie -1940 oder online unter www.galerie-iserlohn.de

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Januar 2016 zu sehen.



[Zurück]

STADT ISERLOHN Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit Schillerplatz 7 58636 Iserlohn Tel. 02371/217-1251 Fax 02371/217-2992 pressestelle@iserlohn.de www.iserlohn.de


Die Pressestelle "Stadt Iserlohn" ist Mitglied bei http://www.presse-service.de/. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.

presse-service.de