Schulprojekt: Zweimal Heimat – von Kassel nach Israel

21. Januar 2016. 20 Jugendliche der Geschichtswerkstatt des Friedrichgymnasiums Kassel haben die Lebensläufe von Juden recherchiert, die während des Zweiten Weltkrieges aus Kassel geflüchtet sind. Ihre Dokumentation wurde beim Neujahrsempfang der Deutsch-Israelischen Gesellschaft vorgestellt.

Anlass des Projektes war die Städtepartnerschaft zwischen Kassel und Ramat Gan, die bereits seit 25 Jahren besteht und durch den Verein „ehemalige Kasseläner in Israel“ zustande gekommen ist. Jüdische Bürgerinnen und Bürger, die dem Holocaust entronnen waren, hatten sich im Verein zusammengeschlossen, der von Ernst Freudenthal und Ilse Felsenthal gegründet wurde. Nach Ende des Krieges hatten viele „Ehemalige“ alte Kontakte und Freundschaften nach Kassel wieder aufgenommen.

Das Vorhaben der Schülerinnen und Schüler wurde unterstützt von der Stadt Kassel, der Schulleitung des Gymnasiums sowie von Einrichtungen, die sich in besonderer Weise der Erinnerungskultur verschrieben haben. Das Ergebnis ist nicht nur die Bewahrung eines Stückes Kasseler Geschichte, sondern auch ein besseres Verständnis der Jugendlichen für die Vergangenheit und Gegenwart.

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Lea Trotte


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