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Hanau, 26. Januar 2016
Vom Kaffee bis zur Keramik. . .
- Netzsch Trockenmahltechnik baut Mühlen für viele Bereiche

Das neue FoodLab bei der Netzsch Trockenmahltechnik GmbH im Stadtteil Wolfgang war jüngst Ziel eines Besuchs von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Erika Schulte von der Hanau Wirtschaftsförderung GmbH. Die Geschäftsführer Günter Niedenthal und Hermann Sickel empfingen die Besucher auf dem Gelände an der Rodenbacher Chaussee 1 und zeigten Ihnen die neuen Räume, in denen Lebensmittel wie Zucker, Kaffee und Kakao im Beisein der Kunden zu feinstem Pulver zermahlen werden.

„Die Netzsch Trockenmahltechnik GmbH ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Aufbereitung trockener Produkte. Das Produktprogramm umfasst Maschinen und ganze Anlagen zur Zerkleinerung und Feinstvermahlung, sowie Klassierung feinster Pulver. Diese liefern wir in aller Herren Länder“, erklärte Niedenthal. Neben der Produktion und Verwaltung seien in Hanau auch ein großes Labor und Technikum angesiedelt, um umfassende und kundenspezifische Tests mit den Maschinen und Anlagen durchzuführen.

„Die überwiegenden Einsatzgebiete für die Maschinen und Anlagen der NETZSCH Trockenmahltechnik sind in den Bereichen Farben und Lacke, Life science, Chemie, Anorganische Stoffe/Mineralien, Keramik zu finden. Doch die Verarbeitung von Nahrungsmitteln gewinnt immer mehr an Bedeutung“, erläuterte Sickel den Besuchern. Die Kundenanforderungen im Bereich der Trockenvermahlung zeigten in den vergangenen Jahren einen steigenden Bedarf an Mühlen für den Lebensmittelbereich. „Aus diesem Grund haben wir jüngst unser Technikum um das „FoodLab“ erweitert führte Sickel aus. „Hier können wir interessierten Kunden in einer hygienisch einwandfreien Umgebung vor Augen führen, was unsere Mühlen leisten.“

Im FoodLab begutachteten Schulte und Kaminsky zwei Versuchsräume – mit verschiedenen Mühlen, die von jeweils einem Besprechungsraum über eine große Scheibe einsehbar und durch eine Hygieneschleuse vom Besucher- und Mitarbeiterbereich getrennt sind. Auch ein Raum für die Messtechnik, der mit modernsten Labormessgeräten ausgestattet ist, gehört dazu. „Hier können sich die Kunden unsere Mühlen vorführen und auch Proben mahlen lassen“, erklärte Niedenthal. „Die auszuliefernden Mühlen und Anlagen werden dann jedoch individuell auf die Kundenwünsche abgestimmt.“

Rund einhundert Fachkräfte – darunter viele Ingenieure, Entwickler, Verfahrenstechniker - sind bei Netzsch angestellt. „Unsere Mitarbeiter bleiben oft sehr lange im Unternehmen. Manche arbeiten hier schon seit Jahrzehnten“, erläuterten die Geschäftsführer. Daher sei es eine tolle Bestätigung, dass das Nachrichtenmagazin Focus die Firma Netzsch im Jahr 2015 auf Basis einer unabhängigen Datenerhebung als TOP-Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet habe. Als Bewertungsparameter hätten unter anderem die Bewertung der eigenen Mitarbeiter, von Arbeitnehmern aus der Branche sowie Bewerber-Bewertungen auf der Plattform www.kununu.com gegolten.

„Es freut mich sehr, dass wir vor Ort ein so renommiertes, weltweit agierendes Unternehmen wie Netzsch haben, das sich zudem noch als hervorragender Arbeitgeber qualifiziert hat“, sagte Kaminsky. „Für unsere Stadt sind so nachhaltig erfolgreiche Unternehmen sowohl als Arbeitgeber, als auch als Steuerzahler von großer Bedeutung.“ Für den Wirtschaftsstandort bedeutete das Investment in den Ausbau des Unternehmens vor Ort, dass Netzsch sehr zufrieden sei und langfristig in Hanau verbleiben wolle. „Ihr Unternehmen ist ein Gewinn für Hanau auf vielen Ebenen“, sagte der OB. „Ich freue mich darauf in ein, zwei Jahren wieder hierher zu kommen, und mir von Ihren Erfolgen und Fortschritten berichten zu lassen.“



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664




Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Netzsch Firmenbesuch 1
OB Claus Kaminsky und Wirtschaftsförderin Erika Schulte begutachten eine Mühle, die gerade Zucker zermahlt im FoodLab. Links stehen die Geschäftsführer Hermann Sickel und Günter Niedenthal.


Netzsch Firmenbesuch 2
Erika Schulte, Hermann Sickel, OB Claus Kaminsky und Günter Niedenthal bei der Begutachtung einer großen Mühle im FoodLab von Netzsch Trockenmahltechnik.


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