Aktuelles

Nachrichten

[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[E-Mail-Abo]
[Druckansicht]
[zurück]

Leverkusen, 10. Februar 2016

Kampf gegen multiresistente Keime

Alle Leverkusener Krankenhäuser und Altenheime erfüllen die Qualitätskriterien

Multiresistente Keime sowohl in Krankenhäusern als auch in Altenheimen zu bekämpfen, ist das Ziel des MRE-Netzwerkes mre-netz regio rhein-ahr. Von allen beteiligten Kreisen/Städten erreichte im vergangenen Jahr allein Leverkusen eine Zertifizierungsrate von 100 Prozent aller Einrichtungen. Schon zum zweiten Mal hatten sich – koordiniert vom Medizinischen Dienst der Stadt Leverkusen - die Leverkusener Krankenhäuser, zum ersten Mal die Leverkusener Altenheime der entsprechenden Qualitätsprüfung unterzogen. Bei der feierlichen Zertifikatsübergabe in Leverkusen ging der Leiter des Bonner Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit Prof. Dr. med. Martin Exner auf die aktuellen Herausforderungen bei der Bekämpfung multiresistenter Keime ein.

Bürgermeisterin Eva Lux betonte in ihrer Ansprache, dass die hier ausgezeichneten Einrichtungen mit diesem Siegel endlich die öffentliche Anerkennung für ihre langjährigen Verdienste um erstklassige Hygienestandards erhielten. „Erstmalig wird mit Zertifikat nachgewiesen, wie konsequent und auf welch hohem Niveau die Leverkusener Seniorenheime den Kampf gegen multiresistente Erreger führen.“

Ebenso konnte allen drei Leverkusener Kliniken zum zweiten Mal bestätigt werden, dass sie alle Zertifizierungsauflagen erfüllen. Schon 2013 waren sie neu zertifiziert worden.

Die 12 Leverkusener Altenheime haben sich 2015 unter Begleitung durch den Medizinischen Dienst dieser Qualitätsüberprüfung gestellt. Weil in Altenheimen immer mehr pflegebedürftige Bewohner leben, hat in diesen Einrichtungen das Problem der  sog. nosokomialen Infektion und  die  Ausbreitung antibiotika­resistenter Erreger bei schwer und schwerst pflegebedürftigen alten Menschen ähnliche Bedeutung wie in Kliniken erhalten.

Die Zertifikatsanforderungen unterscheiden sich zwischen Krankenhaus und Klinik jedoch. So finden sich in Altenheimen weitaus mehr dauerhaft bettlägerige Patienten, bei denen in der hygienischen Sorgfalt andere Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Für die Bewohner der Altenheime und deren Angehörige ist dieses Siegel zudem ein Zeichen dafür, dass die strukturellen und betrieblichen Voraussetzungen gegeben sind, um Hygiene unter den heutigen modernen Kriterien in den jeweiligen Häusern zu gewährleisten.

Das 2010 gegründete „MRE-Netzwerk regio rhein-ahr“ hilft, entsprechende Standards festzulegen, zu überprüfen und von den Erfahrungen anderer Kommunen zu profitieren.

Mitglieder des MRE-Netzwerk sind die NRW-Kommunen Rhein- Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft- Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, die Bundesstadt Bonn, die Stadt Köln, die Stadt Leverkusen sowie aus Rheinland-Pfalz der Kreis Ahrweiler.



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Heike Fritsch

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

mre2
Bei einem feierlichen Empfang erhielten die Leverkusener Altenheime und Krankenhäuser ihre Qualitätszertifikate, ausgestellt vom mre-netz regio rhein-ahr. Für das Netzwerk sprach Prof. Dr. med. Martin Exner, für die Stadt Leverkusen Bürgermeisterin Eva Lux. Professor Dr. Stefan Reuter nahm das Zertifikat für das Klinikum Leverkusen entgegen (v.l.)

[Zurück]

Stadt Leverkusen - Pressestelle, Friedrich-Ebert-Platz 1, 51373 Leverkusen, Telefon: (0214) 406-8860 - Telefax: (0214) 406-8862 Mail: presse@stadt.leverkusen.de

Die Pressestelle "Stadt Leverkusen" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de