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Aus der Kasseler Literaturgeschichte: Vortrag über Hans Wilhelm Kirchhof – Kasseler und hessische Schwänke

15. Februar 2016. Ein Vortrag über Hans Wilhelm Kirchhof, der die Literatur des 16. Jahrhunderts mit seinen Schwänken geprägt hat, setzt die Reihe „„Aus der Kasseler Literaturgeschichte…“ von Karl-Heinz Nickel am Donnerstag, 25. Februar, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Rathaus fort. Der Eintritt kostet 4 Euro.

Kirchhofs 1563 veröffentlichter „Wendunmuth“ ist bis heute eine der umfangreichsten Sammlungen von Schwänken, an welche auch der Dichter Heinrich Ruppel (1886 bis 1974) im Vorwort seiner Schwanksammlung “Der Schelm im Volk” verwies. Vor seiner Zeit in Kassel war der sprachgewandte Hans Wilhelm Kirchhof Landsknecht im Dienst Landgraf Philipps, kämpfte in verschiedenen Schlachten für die Protestanten und studierte im Winter 1554 vermutlich an der Philipps-Universität in Marburg, bevor er 1555 nach Kassel zurückkehrte. Dort wurde er für diplomatische Aufträge eingesetzt, war als Mühlenmeister tätig und wurde 1584 schließlich durch Landgraf Wilhelm IV. zum Burggrafen auf Schloss Spangenberg ernannt. Als Burggraf konnte er seiner schriftstellerischen Tätigkeit nachgehen und verfasste zahlreiche Schwänke, Sagen, Anekdoten und kurzen Historien, bevor er 1605 in Spangenberg starb.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Lea Trotte



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