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Hanau, 22. Februar 2016
Kowol: Weit mehr als ein Hektar zusätzlicher Wald ist in Hanau möglich -
Kibek leistet Ersatzaufforstung

Hanaus Stadtfläche von 7650 Hektar  ist bereits zu fast 40 Prozent bewaldet. „Wir haben weitere Potenziale vor allem durch Neu-, aber auch durch Wiederaufforstung“, darauf hat Stadtrat Andreas Kowol aufmerksam gemacht. Das betreffe den Norden und den Süden der Stadt.

So böten sich am östlichen Rand des Mittelbücher „Hirzwalds“, einem von frischen, feuchten bis staunassen Böden geprägten Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Schutzgebiet, mehrere Flurstücke „aus naturschutzfachlicher Sicht sehr gut“ für weitere Bäume an. Das betreffende Gelände in der Nähe des Krebsbachs gehört größtenteils der Stadt Hanau, zum Teil auch dem Land Hessen.

Auf der anderen Seite der Bundesstraße 45 listet Kowol das sogenannte „Bärenloch“ auf. Zwischen dem Campingplatz am Bärensee (Bruchköbel) und einem Teil der Bruchwiesen an der Autobahn 66 seien städtische Grundstücke ebenfalls sehr gut für eine Neu-Aufforstung geeignet. Hier gehe es um einen Anschluss an bestehenden Wald.

Für sinnvoll hält der Stadtrat darüber hinaus ein Flurstück am Campo Pond gegenüber vom Forsthaus Neuwirtshaus. Das Land Hessen, dem dieses Areal gehört, verzeichnet dieses bereits als Wald. Auch in den Klein-Auheimer Mainauen sieht Kowol auf „seit Jahren  brach liegenden Grundstücken“ Entwicklungschancen, denn hier sei „bereits ein Vorwaldstadium erreicht“. Das Gros dieser Flächen ist privat, ein Teil in städtischem Besitz.

Insgesamt, so Kowols Rechnung, bietet sich somit weit mehr als ein Hektar an, um darauf Waldbäume anzupflanzen. Weitere 3400 Quadratmeter sind an der Oderstraße bereits hinzugekommen. Dort hat das Teppichhaus Kibek seine Verkaufsfläche erweitert und für das dadurch verloren gegangene Waldstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite Ersatz schaffen müssen. Wo der städtische Eigenbetrieb Hanaus Infrastruktur Service früher einen Lagerplatz unterhielt, sind jetzt standortgerechte Laubgehölze gepflanzt worden.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266

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