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23. Februar 2016. Für die Bürgerinnen und Bürger wird ein gut ausgebautes Kanalnetz von der Stadt Borken vorgehalten und unterhalten. Das Borkener Kanalnetz hat eine Länge von ca. 300 km. Hiervon sind ca. 127 km Schmutzwasserkanäle, ca. 121 km Regenwasserkanäle und 52 km Mischwasserkanäle. Hinzu kommen noch ca. 56 km Druckrohrleitungen mit 24 Pumpwerken. Weiterhin befinden sich im Stadtgebiet 59 Einleitungsstellen, denen in 16 Fällen Regenrückhalte-, Regenklär- oder Regenüberlaufbecken vorgeschaltet sind. Die Pflege und Sicherung dieser vorhandenen Anlagen ist Daueraufgabe der Stadtentwässerung.
Im Rahmen dieser Daueraufgabe überprüft die Stadt Borken aufgrund gesetzlicher Vorgaben im 15-Jahres-Rhythmus die gesamte städtische Kanalisation. Die bei der jährlichen Teilüberprüfung festgestellten Schäden werden nun durch die Fa. Umwelttechnik Franz Janßen GmbH aus Goch im Zeitraum zwischen März - Dezember 2016 im Auftrag der Stadt Borken saniert.
Bei den Kanalsanierungsarbeiten handelt es sich um ca. 90 Kanalhaltungen, die im gesamten Stadtgebiet Borken verteilt sind. Die Sanierung der Hauptkanäle wird dabei nicht in konventioneller offener Bauweise, sondern kann an diesen Stellen grabenlos in geschlossener Bauweise mittels Injektionsverfahren durchgeführt werden. Hierbei wird nach Durchführung entsprechender Vorarbeiten ein Injektionsmittel in die schadhaften Stellen eingepresst und diese somit verschlossen. Die Sanierung wird von den Schächten aus durchgeführt.
Durch die Sanierung der Anschlussstutzen im Hauptkanal werden die Hausanschlussleitungen kurzfristig, für einige Stunden, außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit sollte kein Abwasser durch die betroffenen Haushalte eingeleitet werden. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vorher schriftlich mittels Handzetteln benachrichtigt.
Diese Verfahren der geschlossenen Bauweise werden vermehrt aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit eingesetzt. Darüber hinaus wird für die Anwohnerinnen und Anwohner die Belästigung durch die Bautätigkeiten (Lärm und Schmutz) auf ein Minimum reduziert.
Die mit den Arbeiten beauftragte Firma ist angewiesen, die notwendigen Reinigungsarbeiten vor der Sanierung unter größtmöglicher Vorsicht durchzuführen und Belästigungen zu vermeiden. Diese können bei privaten Entwässerungsanlagen dort auftreten, wo keine oder nur eine unzureichende Entlüftung der grundstückseigenen Leitungen vorhanden ist. Der beim Reinigen der Hauptkanäle entstehende Luftstrom muss durch Öffnungen abgeführt werden. Wenn keine oder nur unzureichende Entlüftung gegeben ist, kann der Überdruck nur über die angeschlossene Sanitäreinrichtungen im Haus entweichen. Dies hätte zur Folge, dass es zur Geruchsimmission kommt bzw. das Wasser aus den Siphons gedrückt wird.
Folgende Punkte sind von den Grundstückeigentümern zu beachten bzw. zu prüfen:
Der erforderliche Baustellenbetrieb kann zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen führen. Die Stadt Borken bittet alle Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis.
Folgende Straßen sind u. a. Betroffen:
Alter Kreuzweg, Am Uhlenspiegel, Amselstraße, An der Aa, Auf der Flüt, Böckmannstraße, Burloer Straße, Droste-Hüshoff-Straße, Duesbergstraße, Duycking Straße, Feldmark, Flachsbahn, Heidener Straße, Hoxfelder Weg, Im Piepershagen, Josefstraße, Kettelerstraße, Lange Stiege, Lohmühle, Marbecker Straße, Mörikeweg, Nina-Winkel-Straße, Parkstraße, Pröbstingweg, Saarlandstraße, Sachsenstraße, Salierstraße, Siegenweg, Siemensstraße, Turmstraße, Von-Bora-Straße, Weseler Straße
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Baustelle
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