01. März 2016.
Unter dem Motto "Mobilität im Wandel" steht die Nordhessische Archivwoche von Samstag, 5. März, bis Sonntag, 13. März. Die teilnehmenden Institutionen bieten der Öffentlichkeit mit zahlreichen Aktionen Gelegenheit, ihren Bestand und ihr Wirken näher kennenzulernen.
Zum Programm gehören unter anderem ein "Tag der offenen Tür" mit Führung durch die Ausstellung "Landschaften, Burgen, Flüsse" im Archiv der deutschen Jugendbewegung auf der Burg Ludwigstein, eine Präsentation "Soziale Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene nach 1945" im Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen in Kassel sowie die Ausstellung "Migration und Mobilität in Kurhessen-Waldeck" im Foyer des landeskirchlichen Archivs in Kassel.
Offiziell eröffnet wird die Nordhessischen Archivwoche am Montag, 7. März, um 17 Uhr im Spohr Museum im Südflügel des Kulturbahnhofs: Anschließend folgt eine Führung durch die Wechselausstellung "... und hinfliegen zu können, wohin ich will ... - Louis Spohr und der Kasseler Bahnhof".
Das komplette Programm der Archivwoche steht hier: www.kassel.de/aktuelles/meldungen/14837/index.html
Hintergrund
Am ersten Märzwochenende in geraden Jahren findet deutschlandweit der "Tag der Archive" statt. Die nordhessischen Archive nehmen dies alle zwei Jahre zum Anlass, sich der Öffentlichkeit vorzustellen.
Archive sind wie ein Gedächtnis und können ganz unterschiedliche Inhalte zum Gegenstand haben - in Kassel beispielweise das Stadtarchiv zur Geschichte Kassel, das documenta Archiv zur Historie der Weltausstellung moderner Kunst oder das Spohrmuseum zu Leben und Wirken des Kasseler Musikers und Komponisten sowie Namensgebers der städtischen Musikakademie "Louis Spohr". Insbesondere institutionelle Archive verfügen oft über große Mengen einzigartigen Wissens. Sie verwahren historische Akten, Briefe, Fotos und vieles mehr.
Im Gegensatz zu Büchern, die in den Bibliotheken eingesehen werden können, handelt es sich bei diesen Archivalien in der Regel um Unikate, also um Dokumente, die es nur einmal gibt. Sie dürfen daher nur in den Archiven selbst eingesehen und nicht ausgeliehen werden.
In und um Kassel gibt es mehr als zehn Archive, deren Überlieferungsschwerpunkte variieren. Die Öffentlichkeit ist - auch außerhalb des Tages der Archive - eingeladen, die Aufgaben und Bestände kennenzulernen.
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