„Magdeburg putzt sich!": Mehr als 8.300 engagierte Bürger beteiligten sich am diesjährigen Frühjahrsputz
Stadtverwaltung würdigte Engagement von 345 Aktionsgruppen
Die Landeshauptstadt hat sich heute am „Mückenwirt“ offiziell bei den Aktionsgruppen des Frühjahrsputzes „Magdeburg putzt sich!“ 2016 bedankt. In diesem Jahr folgten 8.364 Magdeburgerinnen und Magdeburger dem Aufruf der Stadtverwaltung und ihrer Partner.
„Mein Dank gilt allen Vereinen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen für ihr Engagement in unserer Stadt", würdigte die Leiterin des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes, Doris König, die Einsätze aller Teilnehmer der diesjährigen Frühjahrsputzaktion. „Mit ihrer Unterstützung haben die Akteure Verantwortung für Magdeburg dokumentiert und einen Beitrag zur Verschönerung der Landeshauptstadt geleistet!"
Zur Würdigung des Engagements hatte die Stadtverwaltung jeweils einen Verantwortlichen aller Aktionsgruppen zum „Mückenwirt“ eingeladen. Zum Dank überreichte Doris König jeweils eine Urkunde und eine Wertstofftasche, einen kleinen Bio-Eimer sowie einen Beutel mit dem Logo der Aktion „Bleib sauber Magdeburg!". Im Anschluss wurde in geselliger Runde auf den Erfolg der diesjährigen Frühjahrsputzaktion zurückgeblickt. Dazu hatten das Müllheizkraftwerk Rothensee (MHKW) und der „Mückenwirt“ Speisen und Getränke zur Verfügung gestellt.
Als besonderes Dankeschön verloste die Stadtverwaltung bei einer Tombola für die Vertreter der Aktionsgruppen attraktive Preise. Dazu gehören unter anderem Eintrittskarten für den Elbauenpark, den Zoo und das Puppentheater sowie verschiedene Einkaufsgutscheine. Preise stellten auch die MVB, der Abtshof, das City Carré, der Verband der Gartenfreunde, der Stadtsportbund, SWM, die ÖSA und die Stadtsparkasse zur Verfügung.
Ein Dankeschön übermittelte Doris König während der Ehrung auch den Partnern von „Magdeburg putzt sich!": dem Müllheizkraftwerk Rothensee, dem „Mückenwirt“, dem Verband der Gartenfreunde, der Lokalredaktion der Magdeburger Volksstimme, dem Magdeburger Anglerverein, dem Stadtsportbund Magdeburg, der Arbeitsgemeinschaft der Magdeburger Wohnungsgenossenschaften, dem Stadtmarketing Pro Magdeburg, der Freiwilligenagentur und den 22 Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen.
„Durch die Unterstützung unserer Partner fand der gemeinsame Aufruf in der Magdeburger Bevölkerung wieder eine beeindruckende Resonanz", betonte die Leiterin des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes.
Beginn des diesjährigen Frühjahrsputzes war am 18. März. Der Stadt wurden im Rahmen des Frühjahrsputzes insgesamt 345 Aktionen mit 8.364 Personen gemeldet. In 356 kostenlos bereitgestellten Containern entsorgte der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb mehr als 536 Tonnen Müll und Abfälle, die bei Aktionen von Kleingarten- und Sportvereinen, Bürgerinitiativen, Kindertageseinrichtungen und Jugendklubs, dem Anglerverband und Schulen gesammelt wurden. Im Vorjahr beteiligten sich 8.708 Akteure in ebenfalls 345 Aktionen am Frühjahrsputz. Sie sammelten rund 520 Tonnen Müll ein.
Doris König appellierte an die Magdeburger, sich auch künftig für eine saubere Umwelt und damit für eine schönere Stadt zu engagieren. „Grundsätzlich ist eine Stadt wie Magdeburg bei der Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit immer auf das Engagement ihrer Bürger angewiesen. Jeder Einzelne kann vor der eigenen Haustür und in der Nachbarschaft darauf achten, dass Abfall nicht in Grünanlagen landet, keine wilden Müllkippen entstehen und Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner beseitigen."
Im nächsten Jahr wird es eine Neuauflage der Aktion geben, bei der die Stadt wieder auf die starke Unterstützung der Bevölkerung setzt.
Zahlen und Fakten zum Frühjahrsputz 2016*
Einsätze Gruppen und Vereine Teilnehmer Container Menge in t
190 Kleingartenvereine 3.798 218 353,92
31 Sportvereine 624 34 34,06
16 AG Gemeinwesenarbeit 363 17 18,86
57 Bürgerinitiativen/-vereine 918 48 59,68
30 Kitas 1.403 30 59,88
4 KJFE 90 3 3,28
10 Anglerverein 883 2 1,76
7 Schulen/Horte 285 4 4,7
gesamt: 345 8.364 356 536,14
* Aufgeführt sind alle Einsätze, die dem Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb gemeldet wurden.
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