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Das Netz der Zukunft wartet vor Burlo und Weseke

Es geht weiter in Sachen Breitband in Burlo und Weseke - Deutsche Glasfaser als neuer Partner im Boot

Borken - 29. April 2016. Nachdem die Nachfragebündelungen der Stadtwerke Borken und dem Vredener Unternehmen Epcan für den Ausbau eines Glasfasernetzes in Burlo und in Weseke nicht erfolgreich waren, wurde mit allen Beteiligten und der Stadtverwaltung Borken an einem alternativen Ausbaukonzept gearbeitet. Nach zahlreichen Sondierungsgesprächen hat die Stadt Borken nun die in Borken ansässige Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser als neuen Partner für das Ausbauprojekt gewinnen können. In einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 28. April 2016 wurden nun Details zum Ausbauprojekt erläutert.

„Eine flächendeckende und leistungsfähige Breitband-Internetversorgung ist ein ganz entscheidender Wirtschafts- und Standortfaktor - dies gilt auch für Borken.", eröffnete Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing die Pressekonferenz. In Burlo und Weseke wollten die Stadtwerke Borken gemeinsam mit dem Vredener Unternehmen Epcan für eine Glasfaserinfrastruktur sorgen. Dabei hatte man die Ortskerne und die Randbereiche im Visier. „Die für einen Ausbau benötigte Marge von 50 % der Haushalte ist jedoch leider nicht erreicht worden“, erläuterte Schulze Hessing den aktuellen Stand der Dinge. „Wir haben daraufhin an einem alternativem Ausbaukonzept gearbeitet und nun mit der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser einen starken Partner gewinnen können.“

Bis Ende Oktober 2016 sollen nun 40 % der Haushalte in Burlo und in Weseke einen Vertrag mit einem der beteiligten Provider schließen, damit das Glasfasernetz ausgebaut wird. Dabei konzentriere man sich auf die Ortskerne. Diejenigen, die im ersten Anlauf bereits einen Vertrag mit dem Vredener Unternehmen Epcan unterzeichnet haben, können sich derweil zurücklehnen. Denn diese Verträge behalten ihre Gültigkeit. Alle anderen können sich zwischen einer Produktvielfalt von Deutsche Glasfaser, FL!NK oder Epcan entscheiden.

Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Qual der Wahl. Um die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Produkte den Bürgerinnen und Bürgern zu erläutern, wird es noch vor den Sommerferien eine Auftaktveranstaltung und nach den Sommerferien eine zweite Veranstaltung geben. Die genauen Termine werden frühzeitig bekanntgegeben.

„Jetzt ist die Chance, die Glasfaser kostenlos ins Haus zu bekommen.“, sagte Mirko Tanjsek, Projektleiter Deutsche Glasfaser. Stephan Klaus, ebenfalls Deutsche Glasfaser, ergänzte, dass es sich dabei um ein Infrastrukturprojekt handele und aktuell ein Zeitfenster für eine realistische Umsetzung offen stehe. Gerd Gevering und Nils Waning, beide Geschäftsführer bei Epcan, waren froh, dass ein alternatives Ausbaukonzept für Burlo und Weseke erstellt werden konnte und freuen sich auf die Kooperation mit der Deutschen Glasfaser.

Markus Hilkenbach, Geschäftsführer der Stadtwerke Borken, die die Backbone-Leitungen zur Verfügung stellen, stellte fest, dass mit den beteiligten Unternehmen eine gebündelte Kompetenz vorhanden sei, um das Projekt zum Erfolg zu führen.

„Wir hoffen, dass es zu einer Umsetzung in Burlo und in Weseke kommt. Jetzt müssen wir die Bürgerinnen und Bürger in Burlo und in Weseke sensibilisieren.“, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Es ist eine Chance für die Bürgerinnen und Bürger, die jetzt nur noch wahrgenommen werden muss.“, betonte auch der Erste Beigeordnete der Stadt Borken, Norbert Nießing.

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing informierte weiterhin, dass die Stadt Borken auch die sog. Außenbereiche im Blick habe. Ein entsprechender Förderantrag für eine Beratung, wie auch die Außenbereiche mit Breitband versorgt werden könnten, sei gestellt.

Alle Informationen über die buchbaren Produkte werden online unter www.deutsche-glasfaser.de und www.epcan.de verfügbar gemacht. Hier sind in Zukunft auch Details über den Stand der Nachfragebündelung sowie aktuelle Nachrichten zu Burlo und Weske einzusehen.

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