04. Mai 2016
Kreis Viersen
Volksschulen als Bildungseinrichtungen haben eine lange Tradition. Auch im Kreis Viersen hatten sie als Institutionen in den Dörfern und Gemeinden lange einen besonderen Stellenwert. Unter dem Titel „Geschichte der Katholischen Volksschule in Mülhausen“ haben sich die Autoren Alfred Knorr und Heinrich Lennackers mit der Historie einer dieser Bildungsstätten auseinandergesetzt. Insgesamt 231 Seiten umfasst das neueste Werk aus der Schriftenreihe „Niederrheinische Regionalkunde“ im Verlag Stefan Kronsbein.
Die Geschichte dieser Volksschule im Kreisgebiet steht stellvertretend für eine Entwicklung, die in vielen Orten am Niederrhein so oder so ähnlich stattgefunden hat. „Das Buch trägt dazu bei, dass wir uns bewusst mit der Geschichte unserer Kultur und Sprache auseinandersetzen“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen, der das Geleitwort beigesteuert hat. Neben regionalen Besonderheiten und Anekdoten aus der bewegten Geschichte der Schule erhält der Leser auch Informationen über die Entwicklung der Pädagogik und der Volksbildung in Deutschland.
„Die Autoren leisten mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Aufarbeitung des Schulwesens bei uns am Niederrhein“, sagt Dr. Coenen. Der behandelte zeitliche Rahmen im Werk beginnt mit den Anfängen als Dorfschule im 17. und 18. Jahrhundert und geht über die Rolle als Elementarschule zu preußischer Zeit bis hin zur Nutzung als Volksschule in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Volksschule_Mülhausen
Die beiden Autoren Alfred Knorr (links) und Heinrich Lennackers (rechts) überreichen Landrat Dr. Andreas Coenen ein Exemplar ihres Buches "Geschichte der Katholischen Volksschule in Mülhausen".
Foto: Rouven Soyka / Abdruck honorarfrei
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