18. Mai 2016. „Spielen überwindet Grenzen“- unter dieser Überschrift steht am Montag, 30. Mai, von 14 bis 17 Uhr auf dem Brückner-Kühner-Platz und dem Schulgelände der Auefeldschule der Weltspieltag 2016 mit bunten Angeboten und Aktionen rund um die Themen Sport, Spiel und Kreativität. Damit schließt sich Kassel dem Deutschen Kinderhilfswerk und seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ an.
Anne Janz, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit eröffnet den Weltspieltag. „Gute Spielmöglichkeiten für alle Kinder, gleich welcher Herkunft oder Nationalität, sind ein wichtiges Thema. Spielen hat eine große Bedeutung für kultur- und sprachübergreifende Kontakte und Freundschaften“, so Stadträtin Anne Janz. Spielen sollte überall möglich sein, nicht nur auf speziell dafür ausgewiesenen Flächen. „Alle am Weltspieltag beteiligten Institutionen in Kassel sind an diesem Thema dran und setzen sich dafür ein. Allen Kindern ist Spielen besonders wichtig. Der Wunsch zu Spielen verbindet alle Kinder- egal wo sie herkommen! Ob räumlich, sozial oder kulturell: Spielen überwindet Grenzen!“
Auch weil die Well Being Stiftung den Weltspieltag mit 2500 Euro fördert, ist wieder ein großes Spielangebot möglich. Je nach Wetter rechnen die Veranstalter mit 400 bis 500 Kindern.
Eine „Mitmachbaustelle“ ermöglicht den Kindern unter fachlicher Anleitung von Künstler Christof Kalden einen Baumstamm zu gestalten, der auf dem Spielplatz auf dem Gelände der Auefeldschule als Balancier- und Sitzelement langfristig zum Spielen zur Verfügung steht. Das Spielmobil der Roten Rübe ist vor Ort und die Kinder können unter anderem an Hüpfspielen teilnehmen, Fahnen gestalten sowie bei anderen beliebten Spielmöglichkeiten mitmachen. Weiterhin gibt es Kistenklettern, Tattoos, Schminken und viele verschiedene Spiel- und Bastelangebote, zum Beispiel das Kreativzelt Lotta und Fred. Alle Angebote sind kostenfrei.
Hintergrund
Seit 2008 organisiert das Kinder- und Jugendbüro des städtischen Jugendamtes und das Spielmobil Rote Rübe mit vielen weiteren Trägern ein Spielfest in Kassel – und zwar jedes Jahr an einem anderen Ort und in einem anderen Stadtteil. Zum Weltspieltag sind öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion zu organisieren. Beim Weltspieltag 2016 sollen die physischen, sozialen und kulturellen Grenzen durch gemeinsames Spielen draußen überwunden werden, um das Recht-auf-Spiel für alle Kinder überall verwirklichen zu können.
Im Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention heißt es: „Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.“ Die UN-Kinderrechtskonvention betont den Wert des Spiels und Spielens für jedes Kind. In der Realität zeigt sich aber nach wie vor ein deutliches Umsetzungsproblem. Für Kinder ist das selbstständige Erkunden der häuslichen Umgebung oder ein gefahrloses Spielen schwieriger geworden. Natürliche oder gestaltbare Freiflächen sind rar oder weit entfernt. Diese Situation gilt es zu ändern!
Im Vorfeld des Weltspieltag 2016 hat das Deutschen Kinderhilfswerk eine bundesweite Umfrage unter Kindern und Jugendlichen zum Thema "Spielen überwindet Grenzen!" gestartet um herauszufinden, welche Spielangebote Kinder und Jugendliche in ihrem Umfeld am liebsten nutzen. Ziel ist es zu ermitteln, wie häufig und mit wem die Kinder draußen spielen, welche Grenzen sie beim gemeinsamen Spiel überwinden und welche Grenzen das gemeinsame „Draußenspiel“ behindern. Die Umfrage lief bis Ende April, die Ergebnisse werden vom Deutschen Kinderhilfswerk veröffentlicht. Weitere Informationen zu den bundesweiten Aktionen: www.weltspieltag.de
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