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Untersuchungen zum Grundwasser am ehemaligen Flughafen Waldau

23. Mai 2016.

Das Gelände des ehemaligen Flughafens Kassel-Waldau steht zurzeit besonders im Fokus des „Erkundungs- und Überwachungsprogramms zum Grundwasser im Kasseler Stadtgebiet“. Dort ist eine Reihe von Messstellen installiert worden, um die Frage zu klären, ob und inwieweit wassergefährdende Stoffe unsachgemäß zum Einsatz kamen. Weisen die Messungen eine Belastung nach, folgt die Suche nach deren Ausgangspunkt und den Verantwortlichen. Zahlreiche Betriebe hatten sich zur Zeit des Flughafenbetriebes (1924 bis 1970) auf dem Areal angesiedelt.

Anlässlich der Arbeiten zum Einrichten weiterer Messstellen informierte jetzt das städtische Umwelt- und Gartenamt mit Leiterin Anja Starick sowie dem Abteilungsleiter Umweltschutz, Peter Wüstemann, über das Vorgehen. Ziel ist es, in einem Riegel das zur Fulda fließende Grundwasser in ganzer Breite zu kontrollieren. Ein Labor wird die gewonnenen Wasserproben dann untersuchen. Vorausgegangen war eine historische Recherche, um zu klären, in welchen Bereichen des Flughafens mit gefährlichen Stoffen hantiert wurde. Daraus ergaben sich die Standorte für die Messstellen.

Das gesamte Messnetz in der Stadt umfasst derzeit 950 Grundwassermessstellen. 250 davon hat die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde eingerichtet, die die Daten aller vorhandenen und auch der ehemaligen Grundwassermessstellen (weitere 600) erfasst. Insgesamt stehen den Fachleuten, aber mittelbar auch den Bürgerinnen und Bürgern, rund 10.000 Analyseergebnisse zur Verfügung. Die Behörde kann beispielsweise Eigentümern, Kaufinteressenten und Investoren Fragen zu Altlastenrisiken beantworten.

Durch ihre Arbeit hat die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde im Umwelt- und Gartenamt seit den 90-er Jahren zahlreiche Verschmutzungsherde entdeckt und die Qualität des Kasseler Grundwassers durch entsprechende Maßnahmen verbessert. Außerdem konnten viele Verursacher ausfindig gemacht werden.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Grundwassermessstellen (2)

Amtsleiterin Anja Starick und Abteilungsleiter Peter Wüstemann (Mitte) erläuterten die Arbeiten.

Grund

Dieser große Bohrer kam bei den Arbeiten zum Einsatz.



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