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Neuer Spielbereich auf Gelände der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in ehemaliger Jägerkaserne

01. Juni 2016. Auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende an der Ludwig-Mond-Straße in Kassel ist ein neuer Spielbereich für Kinder entstanden. Bei der offiziellen Einweihung zeigten sich Stadtkämmerer und Sozialdezernent Christian Geselle sowie Stadtbaurat Christof Nolda angetan vom neuen Spielbereich in der ehemaligen Jägerkaserne und der Freude der dort spielenden Kinder.

Sozialdezernent Geselle sagte: „Was lange währt, wird endlich gut. Nachdem in den vergangenen Jahren schon mehrere Vorstöße unternommen wurden, diese Fläche als Spielplatz zu nutzen, freue ich mich heute umso mehr, in strahlende Kinderaugen zu schauen." Das Ergebnis sei eine Gemeinschaftsleistung vieler Beteiligter. Neben dem städtischen Sozialamt sowie dem Umwelt- und Gartenamt dankte Geselle der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) als Eigentümerin des Areals, die dem Spielbereich jetzt zustimmte. Auch das besondere Engagement von Caritas-Geschäftsführer Meinolf Schaefers würdigte der Stadtkämmerer. Sein Dank gilt allen voran Dr. Günter Grotmann-Höfling, Vorsitzender der Johann und Maria Herr Stiftung, für deren großzügige Spende. Geselle: „Ich bin froh, dass wir es den Flüchtlingsfamilien in der Jägerkaserne auf diese Weise ein Stück weit erleichtern können, in ihrer neuen Heimat anzukommen und sich einzuleben."

Stadtbaurat Nolda ergänzte: „Bei schönem Wetter können die Familien mit ihren Kindern hier ab sofort draußen spielen. Es ist gut, dass dieser Freiraum nun genutzt werden kann. Der neue Spielbereich sorgt durch seine Sitzgelegenheiten sowie die vielen Grün- und Blühflächen dafür, dass man sich hier gerne aufhält. Die gewählte Ausstattung entspricht den Wünschen der Kinder und bietet ein schönes Ambiente."

Die Kinder können sich über eine Zweifachschaukel, einen Sandspielbereich, ein Wipp-Tier und ein Karussell freuen. Zudem soll noch ein Bodentrampolin installiert werden. Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen betragen rund 23.000 Euro. Eine Spende für dieses Projekt in Höhe von 5.000 Euro kommt von der Johann und Maria Herr Stiftung.

Hintergrund: Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 20. Juli 2015 einstimmig beschlossen, dass auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne ein Kinderspielplatz errichtet werden soll. In den Wohngebäuden auf dem Areal leben derzeit etwa 130 Asylsuchende und Geflüchtete – darunter 36 Kinder. Im Rahmen eines Beteiligungsprojektes des Jugendamtes mit den Kindern und unter Zustimmung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) als Eigentümerin des Areals hat das städtische Umwelt- und Gartenamt in Absprache mit dem Sozialamt den Spielplatz jetzt fertiggestellt.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Einweihung Spielplatz Jägerkaserne

Im Bild von links: Dr. Günter Grotmann-Höfling (Vorsitzender der Johann und Maria Herr Stiftung), Caritas-Geschäftsführer Meinolf Schaefers, Stadtbaurat Christof Nolda, Stadtkämmerer Christian Geselle, Helga Tewes (Caritas, Leiterin der Einrichtung) sowie Ute Pähns (Leiterin des Sozialamtes) mit Kindern aus der Gemeinschaftsunterkunft. Foto: Soremski



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