20. Juni 2016
Kreis Viersen
Der Kreis Viersen führt von Ende Juni bis Ende Juli Bodenuntersuchungen auf Kinderspielflächen im Kreisgebiet durch. Das gibt das Amt für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen bekannt. Grund sind bereits durchgeführte Untersuchungen einzelner Kommunen am Niederrhein in den vergangenen Jahren mit Blick auf potentielle Belastungen des Untergrundes. Hierbei wurden zum Teil Schadstoffgehalte festgestellt, die auf den Einbau von, in der Vergangenheit verwendeten, Baumaterialien zurückgeführt werden konnten.
Bisher sind im Kreis Viersen keine solchen Fälle bekannt. Dennoch wird das Amt für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen vor dem Hintergrund des vorsorgenden Gesundheitsschutzes für Kinder im gesamten Kreisgebiet stichprobenartige Untersuchungen durchführen. Diese finden auf vorerst 19 Kinderspielflächen/Bolzplätzen in den kreisangehörigen Kommunen statt. Die Flächen sind im Rahmen einer Abfrage bei den Städten und Gemeinden ausgewählt worden.
Im Rahmen der Untersuchungen nimmt das Sachverständigenbüro IFUA-Projekt-GmbH aus Bielefeld Bodenproben von ausgewählten Kinderspielflächen und analysiert sie. Die Untersuchungsergebnisse liegen voraussichtlich bis Mitte September vor. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Amt für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen des Kreises Viersen. Telefonisch stehen Anne Gebel (02162/391271) und Dr. Bernd Steinweg ( 02162/391239) für Rückfragen zur Verfügung.
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Spieplatz Viersen
Der Spieplatz am Marienplatz in Viersen ist einer von 19 Kinderspielflächen im Kreisgebiet, die im Rahmen der Bodenuntersuchungen stichprobenartig überprüft wird.
Foto: Kreis Viersen / Abdruck honorarfrei
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