06. Juli 2016.
„Rund 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Kassel haben einen Migrationshintergrund. Durch Angebote der Kindertagesstätten, der Gesundheitsvorsorge oder der Schulsozialarbeit begleitet die Stadt die Heranwachsenden und leistet einen Beitrag dazu, um Teilhabe und gute Bildungschancen zu ermöglichen.“ Das hat Anne Janz, Dezernentin für Schule, Jugend und Gesundheit, am Dienstag vor rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der jährlichen Tagung des Arbeitskreises Integration Stadt und Landkreis Kassel im Bürgersaal des Rathauses betont.
Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf der Abstimmung der vorhandenen Strukturen, um Anforderungen in der Flüchtlingsarbeit besser zu koordinieren. Kassel sei eine internationale Stadt und blicke auf umfassende Erfahrungen in der Begleitung von Zugewanderten zurück, stellte Anne Janz fest. Wichtige Partner seien dabei die vielen Träger und Anbieter von Sprachkursen, der beruflichen Bildung und die Beratungsdienste. Die Stadträtin sprach in Vertretung des Oberbürgermeisters Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit - insbesondere im vergangenen Jahr - aus.
In den einleitenden Vorträgen ging es um die formalen Rahmenbedingungen der Integration. Eine Beschreibung der neu Zugewanderten aus demografischer Sicht lieferte das Zukunftsbüro. Anschließend befassten sich Arbeitsgruppen mit Fragestellungen, die sich inhaltlich am Kasseler Integrationskonzept orientierten und bei einer Neuauflage berücksichtigt werden können. Themen waren neben „Gesundheit“ auch „Bildung“, „Sprachförderung“ und „Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens“.
Hintergrund
Der Arbeitskreis Integration besteht seit den 90-er Jahren und ist ein Netzwerk der in Stadt und Landkreis tätigen Beratungsdienste und Bildungsträger sowie wichtiger Akteure der Integrationsförderung wie Behörden und Ämter, Schulen, Kammern und Ausländerbeirat. Ziel des Arbeitskreises ist der Austausch und die Weiterentwicklung von Planungen und Maßnahmen zur Integrationsförderung. Von der Stadtverwaltung sind Beschäftigte des Sozialamts und des Zukunftsbüros ständige Mitglieder und unterstützen die Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Integrationsförderung von Zugewanderten.
Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser
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Tagung AK Integration
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