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Ferienprogramm des Stadtmuseums Kassel für junge und ältere Menschen

11. Juli 2016. Das wiedereröffnete Stadtmuseum bietet in den Sommerferien sechs Workshops an, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Vom Theaterspiel für Kinder über die Darstellung eigener Kassel-Erlebnisse für Senioren bis zur Erstellung eines Foto-Memories für Jugendliche reicht die Bandbreite des Angebots. Auch Großeltern mit ihren Enkeln wird die Möglichkeit geboten, alte Kinderspiele wieder neu zu entdecken; Kassel-Interessierte können lernen, wie man eine Führung durch die Stadtgeschichte aufbauen kann.

Die Teilnahme an allen Workshops kostet fünf Euro pro Person, verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 05 61/7 87-41 04 oder 7 87-44 05.

An folgenden Terminen finden die Workshops statt:

Dienstag, 19. Juli, 10 bis 14 Uhr: Schreiben und Schriften im Wandel der Zeit – alte Handschriften, Schreibübungen und gedruckte Schrift. Ein Workshop für Kinder von acht bis 14 Jahren mit Gunhild Kühlewind-Lüling und Klaus Wölbling. Hier lernen die Teilnehmer Elisabeth kennen, die Tochter von Landgraf Moritz, und erfahren bei einem Besuch in der Murhardschen Bibliothek, wie sie zu ihrer Zeit die Buchstaben erlernt hat. Daneben werden Schriften aus dem späten Mittelalter untersucht. Anschließend üben die Kinder, auf Schiefertafeln zu schreiben, so wie es den Urgroßeltern in der Schule beigebracht wurde.

Dienstag, 26. Junli, 10 bis 14 Uhr: Hickelkästchen, Gummitwist und Spitz pass auf… - Alte Kinderspiele neu entdecken – drinnen und draußen. Ferien-Spiele für Kinder und Großeltern mit Bettina von Soest und Klaus Wölbling. Wie und mit was spielten die Kinder, als es noch keine Handys und Play-Stations gab? Wer ist der „Plumpsack“, was ist ein Hula-Hoop-Reifen, und warum muss man zum Schokolade essen Schal, Mütze und Handschuhe anziehen? Auf all diese Fragen werden bei diesem Ferien-Workshop interessante Antworten gegeben.

Donnerstag, 4. August, 10 bis 14 Uhr: Foto-Jagd und Bilder-Memory. Mit dem eigenen Smart-Phone das neue Stadtmuseum erkunden und dabei ein cooles Spiel entwickeln. Ein Workshop für junge Menschen von zwölf bis 15 Jahren mit Ulrike Ortwein und Klaus Wölbling in der Dauerausstellung des Stadtmuseums, die auf drei Etagen zahlreiche neue und altbekannte Exponate zeigt, die viel zur 1100jährigen Geschichte der Stadt erzählen. Die Teilnehmer erstellen ein Fotospiel zu den interessantesten Ausstellungsstücken. Künstlerische Fähigkeiten und geschichtliche Kenntnisse sind dabei gefordert .

Mittwoch, 10. August, 14 bis 17 Uhr: Mein Leben in Kassel. Senioren entwickeln aus ihren Erlebnissen ein kleines Kassel-Buch. Ein Workshop für Seniorinnen und Senioren mit Margret Baller und Klaus Wölbling. Ganz gleich, ob der einzelne Teilnehmer in Kassel geboren ist, oder erst seit einigen Jahren hier wohnt: Jeder hat Erlebnisse, die ihn mit der Stadt verbinden, sowohl gute als auch weniger gute. Was hat die „große Geschichte“ mit den alltäglichen Begebenheiten der „normalen Menschen“ zu tun? In diesem Workshop wird anhand von Objekten in der Dauerausstellung und mit Hilfe der Literatur in der Bibliothek dieser Frage nachgegangen, aus den eigenen Beiträgen ein kleines „Kassel-Buch“ entwickelt.

Samstag, 20. August, 13 bis 17 Uhr: Warum heißt der Königsplatz eigentlich Königsplatz? Spurensuche… - Annäherung an ausgewählte Themen der 1100jährigen Geschichte Kassels im neuen Stadtmuseum. Ein Workshop für interessierte Menschen im Alter von 18 bis 88 mit Albert Walch und Klaus Wölbling. Alltäglich werden historische Plätze, Straßen und Gebäude genutzt, ohne dass man sie bewusst wahrnimmt. Das heutiges Leben gründet sich wie selbstverständlich auf diese Strukturen und Spuren der Vergangenheit. Sie könnten aber viel von Menschen und Ereignissen vergangener Epochen erzählen. Während des Workshops wählen die Teilnehmer aus einem vorbereiteten Angebot das für sie interessanteste Objekt aus, bearbeiten dieses Thema mit Unterstützung und geben dieses Wissen an die übrigen Teilnehmer weiter.

Donnerstag, 25. August, 10 bis 14.00 Uhr: Opa Karl tanzt aus der Reihe – Ein Ausflug in die frisch gebackene Großstadt Kassel am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Theater-Workshop für Kinder von acht bis zwölf Jahren mit Ulrike Städtler und Klaus Wölbling. In der Kaiserzeit trugen viele Menschen Uniformen. Das war ganz wichtig! Doch eines Tages tanzt Opa Karl aus der Reihe! Warum? Die Kinder entwickeln gemeinsam ein Theaterstück, das sie im Anschluss für ihre Eltern aufführen und finden damit so ganz nebenbei eine Antwort auf diese Frage.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert



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