12. Juli 2016. Kassel beteiligt sich am Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget 2016. Eine entsprechende Magistratsvorlage hat die Kasseler Stadtverordnetenversammlung in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen. Damit stehen über eine Million Euro Landesmittel und städtische Haushaltsmittel für mehr als 330 Plätze für Berufsvorbereitung, Ausbildung und Qualifizierung zur Verfügung. Mit dem Budget werden Projekte verwirklicht, die die Stadt allein nicht umsetzen könnte.
„Ausbildung und Qualifizierung sind Zukunftsinvestitionen in die Fachkräftesicherung für Kasseler Unternehmen“, so Stadtkämmerer Christian Geselle. Mit Budgetmitteln werden insbesondere Förderschüler und junge Migrantinnen und Migranten auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Nach der Teilnahme an Unterstützungsmaßnahmen, die in Zusammenarbeit mit dem Übergangsmanagement Schule/ Beruf der Stadt Kassel angeboten werden, haben sie gute Chancen auf eine reguläre Berufsausbildung und eine langfristige Erwerbsperspektive.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte einzelfallbezogene Unterstützung von jungen Menschen in über-und außerbetrieblicher Ausbildung. Sie stehen nach drei bzw. dreieinhalb Jahren als Fachkräfte der hiesigen Wirtschaft zur Verfügung. Der dritte Schwerpunkt beinhaltet Qualifizierungsprojekte für Langzeitarbeitslose und insbesondere für Flüchtlinge. Durch die Vernetzung verschiedenster Angebote sowie die langfristige Förderung der individuellen Berufsbildung erhalten auch sie einen Zugang zum Kasseler Arbeitsmarkt.
Mit dem Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget 2016 werden
• 12 Ausbildungsplätze (davon vier Plätze mit begleitendem Coaching, Schwerpunkt Alleinerziehende),
• 110 Berufsvorbereitungsplätze (Davon 60 Plätze für benachteiligte junge Menschen mit besonderem Förderungsbedarf, 35 Plätze für junge Menschen mit Migrationshintergrund und 15 Plätze für Alleinerziehende zur Vorbereitung einer Teilzeitausbildung),
• 203 Plätze für Flüchtlinge im Asylverfahren (Davon 64 Plätze in einem integrierten Beschäftigungsprojekt mit Sprachkurs sowie 139 Sprachkurplätze zur langfristigen Integration in Arbeit und Ausbildung im ersten Arbeitsmarkt)
neu geschaffen bzw. weitergeführt und finanziell unterstützt.
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