Blüte der „Königin der Nacht“ dieses Wochenende im Kakteenhaus

14. Juli 2016.

Das Kakteenschauhaus im Botanischen Garten wartet mit einem Höhepunkt auf: Die „Königin der Nacht“ und andere Sukkulenten-Arten erblühen. Wer dieses Ereignis bestaunen will, kann am Freitag- und Samstagabend, 15. und 16. Juli, jeweils von 19 bis 22 Uhr in die besondere Atmosphäre des beleuchteten Gewächshauses eintauchen.

 

Kakteen zeichnen sich durch einen ungeheuren Reichtum an Formen, Farben und Typen aus. Einige Arten blühen nicht tagsüber, sondern nachts - wie eben die Königin der Nacht: Ihre wohlriechenden, nach Vanille duftenden, weißen Blüten haben einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern und erblühen für nur wenige Stunden. Allerdings lässt sich nicht mit Sicherheit voraussagen, ob die schlangenartig wachsende Pflanze wirklich erblüht. Es wird also spannend…

 

Die Kakteenfreunde bieten den Gästen zu diesem feierlichen Anlass den Jubiläumssekt zu 100 Jahren Botanischer Garten an. Außerdem gibt es weitere Erfrischungsgetränke. Darüber hinaus stehen unter anderem Kakteen und andere Sukkulenten zum Verkauf. Wer Tipps zur Pflege braucht, ist ebenfalls richtig.

 

Das Schauhaus hat 175 Quadratmeter Grundfläche und beherbergt rund 1000 Kakteen in 300 Arten und etwa 200 andere Sukkulenten wie Agaven, Euphorbien, Gasterien, Stapelien, Conophyten und viele andere. Die Sukkulenten stammen fast alle vom afrikanischen Kontinent, blühen oft im Winter und sorgen auch in dieser Zeit für Attraktivität.

 

Seit 2002 pflegen die Kakteenfreunde „Friedrich Ritter das Schauhaus, das zu einer der Attraktionen im Botanischen Garten gehört und immer wieder für Überraschungen sorgt. Mit dieser Vielfalt auf diesem kleinen Raum rechnen die wenigsten Besucher. Besonders stolz sind alle auf die imposante Agave im Eingangsbereich. Sie wurde schon 1955 auf der Bundesgartenschau in Kassel gezeigt, ist also bereits über 60 Jahre alt und hat übrigens noch nie geblüht – zum Glück, denn nach der Entwicklung des über sieben Meter hohen Blütenstandes sterben Agaven ab.

 

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser


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