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Neues energetisches Quartierskonzept in Niederzwehren vorgestellt

26. August 2016. In Kooperation mit der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt beginnt die Stadt Kassel in der Paul-Heidelbach-Straße im Stadtteil Niederzwehren ein neues energetisches Quartierskonzepts zu entwickeln. Ziel ist, den dortigen Wohnbestand der Wohnstadt energetisch zu sanieren und die Energieversorgung nachhaltig umzustellen.

Bei der gemeinsamen Präsentation des Projektes sagte Stadtbaurat Christof Nolda: „Die Gebäudesanierung ist der wesentliche Baustein zum Klimaschutz in der Stadt Kassel. In besonderer Weise wirksam sind solche Konzepte, die ein gesamtes Quartier umfassen.“ Dabei sei es wichtig, Partner zu haben, die das Konzept von Anfang an begleiten und mittragen. Einen solchen Partner habe die Stadt mit der Nassauischen Heimstätte / Wohnstadt gefunden.

Das Quartier entlang der Paul-Heidelbach-Straße in Niederzwehren mit insgesamt 108 Wohnungen stammt aus den Jahren 1959 und 1960 und entspricht daher nicht mehr den heutigen Energiestandards. Bis zum Jahr 2021 will die Nassauischen Heimstätte / Wohnstadt insgesamt 5,9 Millionen Euro in das Quartier investieren. Dabei sieht das Unternehmen die zukunftsfähige Versorgung mit Energie - genau wie die Stadt Kassel - als Kernaufgabe.

„Bei der Weiterentwicklung unserer Quartiere verfolgen wir stets einen ganzheitlichen Ansatz. Wir haben Lösungen gefunden, die zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen einen guten Ausgleich schaffen“, sagte Monika Fontaine-Kretschmer, Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt. „Dabei setzen wir auf die ständige Information und auf die Mitwirkung der Mieter.“ Dazu sind zusammen mit der Stadtverwaltung intensive Beteiligungen unter anderem von Mietern, Mieterverbänden, Energieversorgern und der Wissenschaft geplant, um für alle Mitwirkenden das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und transparent zu sein.

Die Stadt Kassel hat zur Finanzierung des energetischen Quartierskonzepts „Paul-Heidelbach-Straße“ einen Fördermittelbescheid der Kreditanstalt für Wiederaufbau aus dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über rund 46.000 Euro erhalten. Diesen Betrag wird sie an die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH als betreuendes Unternehmen weiterleiten. Die Kooperation freute besonders Stadtbaurat Nolda: „Klimaschutz ist eine gemeinschaftliche Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft, an der viele Akteure mitwirken. Wir sind Energiekonsumenten und unsere erste Aufgabe ist es, verantwortungsvoll mit dieser wichtigen Ressource umzugehen. Der Magistrat wird daher auch weiterhin Klimaschutz- und Energieprojekte mit Partnern initiieren, begleiten und unterstützen. Wir fördern die regionale Wertschöpfung.“



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