96 Stellen im Modellprojekt "Soziale Teilhabe"
Jobcenter Kreis Recklinghausen
Kreis Recklinghausen.
Das Jobcenter Kreis Recklinghausen fördert im Rahmen des Bundesprogrammes „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ 96 Arbeitsplätze für Kundinnen und Kunden, die seit mindestens vier Jahren Leistungen nach dem SGB II beziehen. Ab dem 1. Januar 2017 und bis Ende 2018 stehen hierfür Fördermittel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Aussicht.
Ziel des Programms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist es, Teilhabe zu schaffen für sehr arbeitsmarktferne Personen mit vielschichtigen Problemlagen, die eine erfolgreiche Vermittlung in Arbeit bisher verhindert haben. Es wendet sich insbesondere an Kundinnen und Kunden, die in Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern leben oder die gesundheitlich eingeschränkt sind.
Ihre Chancen auf Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt sollen durch das Programm verbessert werden. Die Teilnahme am Modellprojekt bietet ihnen die Möglichkeit, in zusätzlichen und wettbewerbsneutralen Arbeitsstellen, die im öffentlichen Interesse liegen, am Erwerbsleben teilzuhaben.
Das Jobcenter Kreis Recklinghausen bietet seinen Kundinnen und Kunden im Modellprojekt individuell angepasste, die Arbeit begleitende Aktivitäten an, um ihre Chancen auf eine weitere Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern; zum Beispiel durch ein freiwilliges Sport- und Gesundheitsförderungsangebot, bei dem das Jobcenter mit dem Kreissportbund Recklinghausen und seinen Netzwerkpartnern zusammenarbeitet.
Interessierte Kundinnen und Kunden wenden sich an das Jobcenter in ihrer Stadt.
Im Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ stehen bei einer Laufzeit bis Ende 2018 für die Förderung von rund 15.000 Plätzen insgesamt bis zu 600 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung ist als Festbetragsförderung ausgestaltet und beträgt bei 30 Arbeitsstunden pro Woche 1.320 Euro. Ein Einstieg mit geringerer Stundenzahl und stufenweisem Anstieg ist möglich. Seit dem Programmstart in 2015 nehmen 105 Jobcenter an der Umsetzung des Programms teil. Zum Jahreswechsel 2016/2017 wird das Programm durch Hinzunahme weiterer 90 Jobcenter – darunter das Jobcenter Kreis Recklinghausen – ausgeweitet.
Mehr über das Bundesprogramm im Internet: http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/ Modellprogramme/bundesprogramm-soziale-teilhabe-am-arbeitsmarkt.html
Pressekontakt: Thomas König, Pressesprecher Jobcenter Kreis Recklinghausen, Tel. 02361 / 3067-308
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Die Kreisverwaltung Recklinghausen im Überblick
Der Kreis Recklinghausen ist mit über 630.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands. Besonders auffällig ist in diesem Kreis die Vielfalt: Von der Industriezone des Ruhrgebiets zu den ländlichen Strukturen des Münsterlandes gibt es im Kreis Recklinghausen alle Facetten zu sehen und zu erleben.
In der Region finden Einwohner und Besucher einen bunten Mix an kulturellen Angeboten – angeführt von den Ruhrfestspielen und dem Grimme Preis über Kleinkunst und Kabarett bis zu Konzerten aller Art. Der „Vestische Kreis“, wie er auch genannt wird, überrascht mit viel Grün und Wasser. Die Haard und die Hohe Mark laden zu kleineren und größeren Wanderungen, Ausritten und Radtouren ein, von den Bergehalden des Reviers hat man eine beeindruckende Aussicht über das mittlere Ruhrgebiet bis hin zum Münsterland.
Zum Kreis Recklinghausen gehören zehn Städte: Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen, Oer-Erkenschwick und Waltrop.
Die Kreisverwaltung Recklinghausen ist unter anderem zuständig für das Straßenverkehrsamt, das Gesundheitswesen, Veterinäramt, Katastrophen-, Zivil- und Feuerschutz, Geodaten, Erziehungsberatung, sie ist Umwelt- und Wasserbehörde und vieles mehr.
Alle Dienstleistungen der Kreisverwaltung gibt es im Internet: www.kreis-re.de.
Herausgeber:
Kreis Recklinghausen
Öffentlichkeitsarbeit
45655 Recklinghausen
Telefon: 0 23 61 / 53 45 12
Web: http://www.kreis-re.de
E-Mail: svenja.kuechmeister@kreis-re.de
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