Frauenrechte erklären – wie macht man das am besten?

26. September 2016. Zu dieser Fragestellung laden das Frauenbüro der Stadt Kassel und der Frauenausschuss des Ausländerbeirats Ehren- und Hauptamtlich, die zugewanderte Frauen oder Familien begleiten, zu einem Erfahrungsaustausch ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche statt, und zwar am Donnerstag, 29. September, 19 Uhr, im Lesezimmer des Rathauses.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt – dieser Satz, für dessen Aufnahme ins Grundgesetz die Kasselerin Elisabeth Selbert erfolgreich gekämpft hat, erscheint uns selbstverständlich. Aber was heißt das für uns im Alltag eigentlich genau? Wie weit ist die Realität manchmal von der Verfassungsnorm doch entfernt? Und wie erklären wir dann Frauen aus Ländern, in denen es diese Norm nicht gibt, oder in der die gelebte Kultur stärker (oft deutlich stärker) von der Gleichberechtigung abweicht als unsere, was sie bedeutet?

„Wir möchten den Frauen ermöglichen, die Rechte, die sie hier haben, zu nutzen“, sagt Frauendezernentin Anne Janz zur Perspektive für den Integrationsprozess. „Dabei ist klar, dass die zugewanderten Frauen von Vorerfahrungen, Bildungsstand und anderen Lebenslagern her so verschieden sind, wie Frauen sich hier auch voneinander unterscheiden. Und genauso werden sie sich auch unterscheiden in dem, was sie für sich und gegebenenfalls für ihre Familien vom Leben hier erwarten.“

Das Frauenbüro und der Frauenausschuss des Ausländerbeirates gehen davon aus, dass viele Ehren- und Hauptamtliche, die Frauen und Familien begleiten, dazu schon Gespräche geführt haben. Daher soll dieser Erfahrungsschatz gehoben werden für Planungen für Veranstaltungen und Informationen für zugewanderte und geflüchtete Frauen. „Wie können sie auf eine gute Weise über Themen wie Bildung, Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung informiert werden? Das möchten wir und gut überlegen, um dann weitere Schritte anzugehen“, so die Vorsitzende des Frauenausschusses des Ausländerbeirats Myong-Ree Song-Boden.

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Ceren Kamisli


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