Bei Gefahrenlagen, von denen eine große Zahl von Menschen betroffen ist, sind schnelle und vor allem verlässliche Informationen für die Betroffenen wichtig. Die Stadt Kassel setzt hierzu künftig ihre Kanäle in den Sozialen Medien ein. Wenn die Rauchwolke eines Großbrandes in ein Wohngebiet zieht oder ein Stadtviertel wegen der Entschärfung einer Weltkriegs-Bombe evakuiert werden muss, informiert die Stadt nun auch bei Facebook und Twitter, wer betroffen ist und wie man sich verhalten soll.
06. Oktober 2016.
Bei größeren Schadensereignissen, von denen eine Vielzahl von Menschen in Kassel betroffen ist, wird die Stadt daher auf ihrer Facebook-Seite und im Kurznachrichtendienst Twitter aktuelle Informationen zu der Gefahrenlage posten. „Wir können dort nicht nur mitteilen, wo eine Gefahr besteht, sondern auch Verhaltensempfehlungen geben“, erklärt Happel-Emrich. Zum Beispiel, in welchem Bereich die Anwohner wegen der Rauchwolke Türen und Fenster geschlossen halten sollten. Oder was man mitnehmen sollte, wenn man evakuiert werden muss.
Der Vorteil der Sozialen Medien für die Warnung und Information der Bevölkerung liegt für Happel-Emrich auf der Hand: „Die Sozialen Medien ermöglichen uns, schnell eine große Zahl von Menschen zu erreichen. Und wenn unsere Gefahren-Meldungen von den Nutzern in ihrem sozialen Netzwerk geteilt werden, verbreitet sie sich in einem noch größeren Nutzer-Kreis.“ Im sozialen Netzwerk Facebook hat die Stadt Kassel derzeit mehr als 38.000 Follower, beim Kurznachrichtendienst Twitter folgen mehr als 4.800 Menschen der Stadt Kassel. Beide Social-Media-Angebote der Stadt Kassel lassen sich auch lesen, ohne dass man sich dafür in dem Netzwerk registrieren muss.
Notfall-Seite im Internet
Auch ihre Internetseiten wird die Stadt bei besonderen, großflächigen Gefahrenlagen aktualisieren. Auf der Seite www.notfall.kassel.de finden die Nutzer normalerweise Notrufnummern von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Rufnummern vom Apotheken-Notdienst bis zum Zahnärztlichen Notdienst. Sollte es zu einer besonderen Gefahrensituation in der Stadt kommen, von der viele Menschen betroffen sind, werden diese auch auf www.notfall.kassel.de aktuelle Informationen und Verhaltensempfehlungen finden.
Um die Menschen in Kassel darauf aufmerksam zu machen, dass eine Gefahrensituation vorliegt, unterhält die Stadt ein Netz aus 25 Warn-Sirenen. „Wenn diese heulen, sollte man sich informieren, wo welche Gefahr besteht und ob man selbst betroffen ist“, empfiehlt Stadt-Pressesprecher Happel-Emrich. Früher hieß es, bei Sirenenalarm das Radio einzuschalten und die dortigen Warnmeldungen zu hören. Das gilt heute zwar auch noch – doch jetzt kann man sich auch in den Sozialen Medien der Stadt Kassel informieren:
www.facebook.com/stadtkassel/ twitter.com/stadtkassel/ www.notfall.kassel.de
Beachten Sie die Pressemitteilung „Stadt Kassel testet am 15. Oktober ihre Warnsirenen“, die Sie als Anlage zu dieser Pressemitteilung erhalten.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Ingo Happel-Emrich
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Pressemitteilung „Stadt Kassel testet am 15. Oktober ihre Warnsirenen“
Pressemitteilung „Stadt Kassel testet am 15. Oktober ihre Warnsirenen“
Warnung der Bevölkerung mit Sozialen Medien
Die Stadt Kassel nutzt zur Warnung der Bevölkerung auch ihre Sozialen Medien. Hier ein Beispiel anlässlich des Funds einer Fliegerbombe in der Kasseler Innenstadt im Sommer 2015. Quelle: Stadt Kassel
Stadt Kassel
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