Baugrunduntersuchungen für geplanten Brückenzug
Vom 17. bis 28. Oktober
Vom 17. bis 28. Oktober erfolgen umfangreiche Baugrunduntersuchungen für den geplanten Brückenzug über die Zollelbe und die Alte Elbe. Ein vom Tiefbauamt beauftragtes Unternehmen wird insgesamt acht Bohrungen südlich der Zollbrücke und der Anna-Ebert-Brücke vornehmen lassen. Die Arbeiten erfolgen insbesondere an jenen Orten, an denen sich später die Widerlager, der Pylon und eine Stützwand befinden werden.
Dabei wird bis zu einer Tiefe von 25 Metern gebohrt. Bislang erfolgten in diesem Bereich entsprechende Untersuchungen bis zu einer Tiefe von 20 Metern. Da jedoch bei Baugrundarbeiten an der Anna-Ebert-Brücke kürzlich große Hohlräume und Unterschiede im Felsgestein festgestellt wurden, werden für den künftigen Brückenzug nun die erweiterten Baugrunduntersuchungen notwendig, um später eine sichere und optimale Gründung der geplanten Bauwerke zu erreichen.
Für den fließenden Verkehr gibt es während der am kommenden Montag beginnenden Arbeiten keine Einschränkungen. Fußgänger und Radfahrer müssen jedoch mit kurzzeitigen Sperrungen im Bereich der südlichen Geh- und Radwege rechnen.
Die beiden künftigen Brücken über die Zollelbe und die Alte Elbe gehören zum Projekt „Ersatzneubau Strombrückenzug“ und werden rund 40 Meter südlich der Zollbrücke und der Anna-Ebert-Brücke verlaufen. Der Baustart ist für das kommende Jahr geplant.
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