Spatenstich für neuen Stadtplatz Annastraße - Nolda: Freiraum wird attraktiver und vielfältiger nutzbar

19. Oktober 2016. „Der neue Stadtplatz Annastraße ist ein gutes Beispiel dafür, wie neben der baulichen Weiterentwicklung in der Stadt auch eine qualitative Weiterentwicklung der Freiräume dazu beiträgt, die Attraktivität und Lebensqualität dauerhaft zu erhalten und die Nutzungsvielfalt zu steigern“, betonte Stadtbaurat Christof Nolda beim offiziellen ersten Spatenstich für den neuen Stadtplatz Annastraße. Etwa 700.00 Euro wird der neue Platz kosten. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten beendet sein, bei ungünstigem Wetter erfolgt die Fertigstellung im Frühjahr 2017.

Die Friedrich-Ebert-Straße ist nach dem erfolgreichen Umbau nicht mehr nur eine wichtige und viel frequentierte Verkehrstrasse, sondern mehr noch zum attraktiven Wohn- und Lebensraum im Quartier geworden. Auf dem innerstädtischen Boulevard wird inzwischen wieder gerne gebummelt und flaniert, eine breite Auswahl von Geschäften, Dienstleistern und Restaurants bietet alles, was das urbane Leben so spannend und interessant macht. Nun erfolgt nach den Umbauarbeiten des Straßenraums die gestalterische Aufwertung im Bereich Annastraße, wo der Grünzug der sogenannten „Grünen Banane“ neu entwickelt wird.

Als erster Baustein wird ein neuer Stadtplatz gestaltet, der künftig zum Aufenthalt einladen soll. Der Platz befindet sich auf einer ehemaligen Baulücke, die seit 1945 nie bebaut wurde. In einem intensiven Beteiligungs- und Abstimmungsprozess wurde zunächst ein städtebauliches Rahmenkonzept erarbeitet und dies dann nach und nach detailliert. Unter Mitwirkung der Ortsbeiräte Vorderer Westen und Mitte wurde schließlich der Charakter des neuen Stadtplatzes festgelegt, wobei die Wahl nicht auf einen „grünen“, sondern einen „steinernen“ Platz fiel, der zukünftig flexibler genutzt werden kann.

Bäume werden jedoch trotzdem gepflanzt: Vier Blauglockenbäume prägen die Mitte der südlichen Platzhälfte. Eine Besonderheit hat des Platzes besteht darin, dass er durch die Friedrich-Ebert-Straße geteilt wird; gleiche Materialien und Ausstattungsgegenstände verdeutlichen dabei die Zusammengehörigkeit der beiden Platzhälften. Bänke laden noch in diesem Jahr zum Aufenthalt ein, eine Akzentbeleuchtung der Bäume ist ein weiteres attraktives Detail.

Die Stadt verfolgt mit der Neugestaltung des Gesamtareals das Ziel, die „Grüne Banane“ als durchlaufender Grünzug von der Albert-Schweitzer –Schule bis zur Königstorschule erlebbar zu machen. „Gerade im innerstädtischen Raum erfüllen Freiräume wichtige Naherholungsfunktionen. Sie sind ebenso Spiel- und Aufenthaltsbereich wie auch Bestandteil der täglich zurückgelegten Wege und prägen daher in besonderem Maß den Bezug der Menschen zu ihrem Quartier. Die Grüne Banane wird daher neben neuen Wegeverbindungen auch Grünzonen sowie neu gestaltete Spielbereiche erhalten, die sich an unterschiedliche Altersgruppen richte“, erläutert Stadtbaurat Nolda.

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab

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