Landeszuwendung für neue Dreifelder-Sporthalle und Kunstrasenplatz in Kassel

03. November 2016. Die Stadt Kassel und die Universität Kassel bauen im Rahmen ihres gemeinsamen TASK-Projektes auf der Sportanlage Auepark eine neue Dreifelder-Sporthalle und daneben einen modernen Kunstrasenplatz. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 6,9 Millionen Euro. Aus dem Sonderinvestitionsprogramm für herausragende Sportanlagen erhält die Stadt Kassel eine Förderung vom Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro überreichte jetzt der hessische Innenminister Peter Beuth an Kassels Stadtkämmerer und Sportdezernent Christian Geselle.

„Das Projekt TASK verfolgt die Idee, neue und praxisbezogene Impulse zu schaffen, um Menschen in Nordhessen nachhaltig in Bewegung zu bringen. Dabei werden vielfältige Ansätze verfolgt, die das ganze Themenspektrum des Sports umfassen, wie Gesundheit und Erziehung aber auch Vereins- und Breitensport. Davon profitieren die Kasseler Vereine, die Kasseler Schulen und die Universität Kassel gleichermaßen“, erklärte Sportminister Peter Beuth.

Das Sonderprogramm des Landes gebe der Stadt die Möglichkeit, die beiden Vorhaben relativ kostengünstig zu realisieren, sagte Sportdezernent Geselle. Die Stadt selbst werde etwas mehr als drei Millionen Euro dafür investieren, die restlichen rund 1,5 Millionen Euro kommen von der Universität. Geselle: „Die neue Dreifelder-Sporthalle und der ganzjährig bespielbare Kunstrasenplatz sind eine weitere Investition in die Sportinfrastruktur in Kassel. Der vorhandene Bedarf an zusätzlichen Hallenzeiten lässt sich somit künftig ein Stück weit abdecken. Die Studierenden der Universität, der Kasseler Schulsport und die Sportvereine unserer Stadt können sich freuen.“

Prof. Dr. Andreas Hänlein, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Universität Kassel, sagte: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Bau und Betrieb der neuen Halle erneut erfolgreich mit dem Land und der Stadt Kassel kooperieren. Die Sporthalle fördert das Transfer- und Anwendungszentrum Sport in Kassel (TASK) und verbessert zugleich die Möglichkeiten der Sportlehrerausbildung und des Allgemeinen Hochschulsports. Ein gutes Sport- und Freizeitangebot ist auch für die Attraktivität des Studienstandortes von großer Bedeutung - die TASK-Halle komplettiert den Ausbau unserer Sportwissenschaft, die zuletzt durch ein Institutsgebäude mit Fitnesscenter und ein Bootshaus erweitert wurde.“

Wie der Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Kassel, Prof. Dr. Volker Scheid, betonte, schaffe die neue Sporthalle die notwendige Infrastruktur zur Durchführung zukünftiger sportwissenschaftlicher TASK-Projekte, beispielsweise zur Sturzprävention bei Senioren und zum Ballsport mit Grundschulkindern, und ermögliche zusätzliche bewegungswissenschaftliche und sportmedizinische Analysen.

Der Baubeginn für beide Vorhaben ist für Mitte des kommenden Jahres vorgesehen. Da durch den Bau der Dreifelder-Halle auf der Sportanlage Auepark ein Rasenspielfeld wegfallen muss, wird zunächst ein angrenzender Hartplatz zu einem modernen Kunstrasenplatz umgebaut und noch im Herbst 2017 fertiggestellt. Die Stadt plant, die neue Dreifelder-Sporthalle dann im Jahr 2019 in Betrieb zu nehmen.

Hintergrund TASK:

TASK ist die Abkürzung für „Transfer- und Anwendungszentrum Sport in Kassel“ und beinhaltet eine enge Kooperation von Stadt und Universität Kassel mit dem Ziel, sportbezogene Projekte aus der wissenschaftlichen Forschungsarbeit in die sportpraktische Anwendung zu bringen.

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Übergabe Förderbescheid TASK-Halle Kassel

Übergabe Förderbescheid TASK-Halle KasselIm Bild von links: Prof. Dr. Volker Scheid, Sportminister Peter Beuth, Sportdezernent Christian Geselle, Sportamtsleiterin Andrea Fröhlich und Uni-Vize-Präsident Prof. Dr. Andreas Hänlein. Foto: Soremski


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